MonteNegro, CrnaGora |
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| Sommer-1969 (damals noch Jugoslawien) -*- August/September-2005 -*- Ostern-2007 |
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| 26.August bis 11.September 2005 (Wohnmobil und Mietauto) |
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Die Strecke (Gesamt ca 2200km, ohne Mietauto):
Kapfenberg bis Ada-Bojana (2km vor der Albanischen Grenze)
Eines gleich vorweg: Es war eine wunderschöne Reise mit enormen Eindrücken!
Einen Tag vor, und auch während, der Abreise hat es (natürlich) wieder mal "volle Kanne" geschüttet.
26.Aug.2005
Wir hatten ca 1100km vor uns und fuhren am 26.8.2005 um ca 18 Uhr los, die Temperatur betrug ca 12°C, es konnte also nur noch wärmer werden,
und die Heizung wurde im Wohnmobil, wieder einmal, dazugeschaltet.
An der Grenze zu SLO waren wir schnell drüber und trafen kurze Zeit später an der CRO-Grenze ein. Der Geldwechsel in der Bank
(älteres Foto) war in 5 Minuten erledigt und weiter gings in Richtung Zagreb, dort waren 17.- Kuna für die Maut fällig. Ab Lucko ging es mit
eingestelltem Tempomat (wie fast immer = 105 bis 115km/h) weiter in Richtung Karlovac und trafen dort um 2200 ein.
1 Std später hielten wir an einem Parkplatz an um etwas zu schlafen. Leider lassen die Autobusse aus CZ fast immer den Motor laufen
wenn sie die Touristen mal austreten lassen müssen :O(
Ich weiß nicht, warum diese Unsitte noch immer auf der Welt ist, der Gestank kommt auch irgendwann mal ins WoMo rein. Das nächstemal
fahre ich 2 Parkplätze weiter, denn dort haben sie keinen Platz.
27.Aug.2005
Nach dem Aufstehen um 0425 Uhr nahmen wir uns vor, nun bis zum Parkplatz Maslenica durchzufahren und dort (nach dem Tanken) den Sonnenaufgang beim Frühstück zu
genießen ... gesagt, getan, Abfahrt. 
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter und waren um ca 0800 Uhr bei Split, verließen die A1 und zahlten an der Mautstelle 243.- Kuna.
Im Ort Krilo sahen wir die Dubrovniker Galeone/Galijun "TIRENA" leider zu spät (hinter dem gelben Golf).
Kurz vor 0900 waren wir in Omis (noch kein Stau um diese Uhrzeit) und sahen den CP Galeb noch immer sehr/voll belegt.
Wir passierten die Campingplätze "Dole", "Boban" und "Ciste", hatten aber Zaostrog als Ziel ausgesucht und trafen dort um
ca 1015 Uhr ein.
Am Abend während dem Essen
entschlossen wir uns, erst am Montag weiterzufahren, was sich später als sehr gute Entscheidung herausstellen sollte (Fähre).
29.Aug.2005
Campingkosten für 2 Tage = 241.- Kuna (wobei der Strompreis 35.- Kuna betrug!).
Um 0930 starteten wir den Motor (nach einem guten Frühstück) und fuhren weiter in Richtung Süden.
An der Grenze zu SCG sind wir um 1056 eingetroffen,
warteten nur 5 Minuten und waren in MonteNegro.
Auf diesen Moment habe ich viele Jahre lang gewartet, nämlich endlich wiedermal in CrneGore zu sein.
In Bijela/Kamenari sind wir um 1235 angekommen, wir wurden (gleich nach dem Ticketkauf - 7 EUR für das WoMo = KombiBus) sofort
von der Polizei als erster auf die Fähre "Perast" gewunken, da standen wir also
...
Erinnerungen aus dem Jahre 1969 wurden wach.
Ca 6km nach Tivat ließ ich den Tank mit Diesel anfüllen, ein junges Mädchen reinigte die Scheiben mit einer
Sorgfalt, wie ich sie selten auf unseren Reisen erlebt habe.
Die Uhr zeigte 1353 als wir in Buljarica eintrafen
- Nach dem Aufbau am Autocamp "Maslina" 
Wir unterhielten uns noch lange mit dem Campingplatzbesitzer und unseren serbischen Nachbarn (aus Nis und aus der Vojvodina) und
verabschiedeten uns mit dem Versprechen, in 3 oder 4 Tagen wieder vorbeizuschauen.
30.Aug.2005
Heute ist Dienstag - wir starten nach dem Frühstück um 1035 (Temp. = 31°C und wolkenlos) in Richtung ADA (sind ja nur ca 62km).
Es geht Straße rauf und Straße runter, vorbei an der Kreuzung bei Sutomore zum Neuen Tunnel nach Podgorica.
Dort steht wohl immer ein Polizeiauto, deren 2 Insassen kontrollieren den Speed der Kraftfahrer *g*.
Bar wird erstmal umfahren (viel Verkehr um 1056) und weiter gehts über die Ampelgeregelte Kreuzung nach Süden.
Auch der Strand von Utjeha (1121 Uhr) ist um diese Zeit noch immer sehr voll - es ist aber auch ein sehr schöner Strand.
Vorbei an Ulcinj, den beiden CPs "Tomi" und "Neptun", trafen wir um 1155 am FKK-Camping ADA ein. 
Vieles kam mir, nach 36 Jahren, noch bekannt vor: Kreuzungen in Ulcinj, diese Brücke
usw ...).
Die Entfernung vom CP ADA nach Albanien beträgt ca 2,6km. Suppi, der Platz ist relativ leer und wir können uns hinstellen, wo wir wollen :o)

Wir genossen für die nächsten 3 Tage die Sonne und die Temperaturen zwischen 31 und 34°C.
Abends und/oder morgens gab es Funkverbindung zu meinen Funkfreunden in der Heimat - es ist immer! ein schönes Gefühl zu wissen, daß
die Heimat doch zu erreichen ist (telefonieren kostet ein Vielfaches *xfg*).
Jaja, ich weiß, warum fahre ich dann immer wieder weg und bleibe nicht zu Hause?
Ich fahre sehr gerne in die Ferne und lerne dabei Menschen, Gewohnheiten, Länder und Gebräuche kennen, dabei erweitere ich sehr wohl
meinen geistigen Horizont ... das Leben hört nämlich nicht am eigenen Tellerrand auf (Ich weiß, daß klingt überheblich,
ist aber sicher nicht so gedacht!)
Es war zwar dunstig am 2.Tag, aber kein Regen - ein Gewitter drehte sich komplett um uns herum - in den Bergen krachte es dafür ganz "schön".
Sonnenuntergänge, egal wo, gefallen mir immer wieder.
Ich habe zwar einige Fotos vom Strand, wollte aber aus Rücksicht auf die FKK-Gäste
nicht viel fotografieren, da sich viele Urlauber bis zum Sonnenuntergang am Strand aufhielten. 
Zusammenfassung CP ADA:
Der CP ist OK, die Stromanschlüsse entsprechen dem Stand aus den 80ern, die Duschen und WCs waren IMMER sauber.
Warmwasser an den Duschen (das ich bei über 25°C sowieso nicht brauche) gabs meistens - der Wasserstrahl der Duschen war enorm, ich
denke, daß dort selten Wasserknappheit herrscht *g*
Wir hatten Nachbarn aus Deutschland, Österreich, Serbien, Slowenien, Bosnien sowie einem Asketen aus Ancona/Italien.
Also bunt gewürfelt ... d.h. genauso, wie ich es im Ausland liebe ;>)
In meinen Augen zur Zeit (mit dem CP "Maslina") einer der besten CP in Montenegro! - einziger Wermutstropfen sind die Stechmücken! - also auf
alle Fälle genügend Authan mitnehmen.
Kosten für 3 Tage Camping (Stand-2005): 25,20 EUR
02.Sep.2005
um 0935 Uhr fuhren wir (bei 32°C°) wieder nach Norden - Ziel "unser" CP in Buljarica.
Es ging erstmal über die Bojana-Brücke,
dann die
lange Gerade (vorbei am Strand "Copa Cabana" - DER Strand schlechthin - aber in der Hochsaison sicher voll) nach Ulcinj.
Wir werden ja morgen wieder hier sein, allerdings mit einem Mietauto, daß wir in Buljarica übernehmen werden.
In Bar suchte ich eine Bank um Geld für die Funklizenz einzuzahlen ... Also den ersten Platz zum Parken gefunden. Wie sich später herausstellte
war es eine Bus-Haltestelle (Schild durch Bäume verdeckt), die Polizisten drückten beide Augen zu und ließen uns dort halten!
Und nun eine Begebenheit, die ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte:
Erste Bank: "sorry, hier geht das nicht, sie müssen zur Kommerzbank" - "Danke, wo finde ich die bitte?"
Da schaltete sich ein Kunde ein, ging mit mir aus der MonteBank raus, begleitete mich gut 300m! und zeigte mir den Weg zur Bank.
Dort hielt mir ein Angestellter die Tür auf und ich betrat die Bank - Oh boah, klimatisierter Raum, meine kurze Hose verriet mich sofort
als Tourist ... ja, ich war wohl der einzige Urlauber *bg*.
Hmpf, 5 Schalter, WO stelle ich mich an? - ok, die "goldene Mitte" erschien mir am Besten - denkste, falsch: "bitte am Schalter 4".
Ich wollte mich dann am Schalter 4 natürlich hinten anstellen, aber: (und nun kommt der Hammer) mein Körper wurde von den Einheimischen einfach
nach vorne geschoben und ich war am Schalter, dort angekommen sollte ich 2 Einzahlscheine ausfüllen lassen (das erledigte eine Frau am Schalter 5a -
hinter mir), die Dame konnte aber leider kein Englisch, ich verstehe aber die Landessprache von CrneGore fast nicht - das hörte eine junge Frau und half uns
beim Ausfüllen .... RadioAmaterski?, Funk?
Dann nahm sie mich am Arm und ich war am Schalter 5 um einzuzahlen - richtig, ich mußte mich wieder NICHT anstellen!
Sowas habe ich noch nirgends erlebt, du wirst in einer Bank bei 3 Schaltern einfach nach vorne geschoben.
Man stelle sich das mal in Mitteleuropa vor ... neee, das wird nicht sein ...
Das ganze Procedere dauerte 10 Minuten, ohne Unterhaltung mit etlichen Bankkunden - woher, wie lange, in welchem Hotel bin ich untergebracht
(no Hotel?, ääääh ... Camping?) wie gefällt es mir hier im Land usw usw ... sie wünschten mir noch einen
schönen Urlaub und ich solle wiederkommen und ihr Land genießen! - stretan put, srecan put - Hvala ljiepa/lijepa - und ich
verließ die KommerzBank in Bar.
Re Camping:
Man sollte wissen, daß Camping in den Augen der Montenegriner noch immer einen Hauch von "arme Leute Urlaub" besitzt.
Als ich zum WoMo kam und wir weiterfuhren, winkten uns die 3 Polizisten freundlich zu.
Ich muß sagen, die Freundlichkeit/Offenheit (gleich wie 1969!) war einer meiner stärksten Eindrücke von Monte (sicher, es gibt auch
Menschen in CrnaGora, die sehr abwartend sind - sie waren aber nie unfreundlich!
Klar, anlegen sollte man sich NIE mit einem Offiziellen, egal, in welchem Land man gerade Urlaub macht. Man ist dort Gast, und das wars
aber auch schon. Ich kenne ein paar "Coole", die standen auf einem Parkplatz, kurz nach Nis (Serbien), ziemlich lange, da sie sich mit der Polizei gestritten
haben, ob sie nun zu schnell gefahren sind, oder nicht - weiterfahren ging nicht, sie mußten die Pässe abgeben.
Es hat ein paar Stunden gedauert, bis sie begriffen, daß sie auf dem Kürzeren Ast sitzen.
Ich wurde im Ausland schon oft von Polizei u.ä. gestoppt (Ungarn, Calabrien, Kroatien, Slowenien, Deutschland, Jugoslawien) ich hatte
aber nie ein Problem, auch mußte ich bis dato noch nie eine Strafe zahlen, daß das nur Glück war, glaube ich einfach nicht.
Und: ich nehme *immer* die Sonnenbrille ab, damit mir der Grenzer/Polizist in die Augen schauen kann - ich halte das einfach
für eine reine Höflichkeit.
Ja, ich kenne die "psychologische Wirkung" von Sonnenbrillen - naja, wers braucht ... ich sicher nicht, ich habe keine Komplexe und muß
mich nicht hinter Sonnenbrillen verstecken *xfg*.
Freundlichkeit ist sicher eines der Zauberworte ;o) - die machen auch "nur" ihren Job - ich weiß, es gibt auch (negative) Ausnahmen bei der Exekutive!
Auch kann ich nicht in eine Moschee mit nacktem Oberkörper, kurze Hosen auftauchen, oder gar mit Schuhen versuchen
einzutreten. Wenn ich schon diese "OberTouris" sehe, die in den Urlaubsorten abends mit nacktem Oberkörper herumstolzieren, dann kommt mir das Kotzen.
Als Gast habe ich mich einfach so zu benehmen, das ich keinen in seiner Umgebung einschränke/beleidige.
Man hat sehr oft den Eindruck, daß sich manche überhaupt nicht die Mühe gemacht haben sich auch nur ein bisschen
über das Urlaubsland ihrer Wahl zu informieren. Gewisse Fingerbewegungen sagen in anderen Längern GANZ etwas anderes aus, auch
will das Fotografieren von anderen Menschen (speziell im Süden) sehr überlegt sein.
Um 1151 fuhren wir unter Hallo wieder in den CP "Maslina"/Buljarica ein, stellten unser WoMo gleich am ersten Platz links
ab, stellten es in die Waage und machten es uns für die nächsten Tage gemütlich.
Unsere Wiener Nachbarn waren auch noch da, so mancher Tipp tauschte seinen Besitzer ...
Der "CP-Boss" Petar erledigte spontan die Angelegenheit mit unserem Mietauto - "erledigt, morgen um 10Uhr ist das Auto da".
"Super, Danke ... keine Ursache, mache ich gerne für meine Gäste!" - beruhigt machten wir uns auf die Futtersuche ;>)
Das Essen schmeckte ausgezeichnet und der Rotwein passte vorzüglich dazu.
Am Abend gabs dann Lifemusik von 1930 bis 0130 im Restaurant "Nobel" :O)
03.Sep.2005
Der 1.Tag mit dem Mietauto
Das Höhenprofil:
(erstellt mit TTQV von den GPS-Daten)
Heute ist Samstag und wir erhalten "unser" Auto um 1015, es ist ein Hyundai Getz-GL (1341ccm/85PS) mit 8166km am Tacho,
zugelassen am 2.Juni.2005. Preis/Tag = 53 EUR, plus 2x5 EUR für die 20km Überstellung.
Preis usw wurde vorher via Internet recherchiert und den finde ich vollkommen in Ordnung (inkl. Vollkasko).
Die Homepage von MERIDIAN kann man hier finden.
Der Tank war halbvoll und so sollten wir den Wagen auch wieder retournieren. Morgen Sonntag sollen wir bei ihm (Milan) in Budva
vorbeikommen und dann bezahlen, er hatte nämlich nichts für eine Kreditkartenabrechnung dabei.
Wir setzen uns kurze Zeit später ins Auto und fuhren nach Süden, wir wollten uns in den nächsten 3 Tagen ja "einiges" ansehen.
In Bar (an der Umfahrung gibt es eine Tankstelle) tankten wir erstmal den Wagen voll: 30 Liter - 1,1 pro Liter - 33 Euro.
Dann überlegten wir kurz, ob wir nach Stari Bar fahren oder nicht - nachdem es uns zu warm war (34°C), entschieden wir uns
erstmal im Auto (und seiner Klimaanlage) zu bleiben und die CPs bei Ulcinj zu suchen.
Der CP "Tomi" ist relativ klein, die Sani-Anlagen werden aber schon renoviert. Ich fand auch den CP "Neptun"
und den (weiter vorne liegenden) Strand an dem wir 1969 unseren Urlaub verbrachten.
Urlaub 1969 in Ulcinj
Der Hunger "trieb" uns dann zur Bojanabrücke, wo wir unser Mittagessen in einem der Flußrestaurants einnehmen wollten.
Wir bekamen Tage vorher schon einen Tipp wo wir es versuchen sollten, es wurden uns mehrere Restaurants genannt, wir entschieden uns für
den Tipp von "Koki" (Die Insider wissen schon, wer das ist *g*).
Die Aussicht vom "Eßplatz": 
Kurz vor dem Essen noch schnell ein Foto
dann kam: Fischsuppe papriziert und scharf (Ingrid wollte
erst keine, der Ober überrede sie dann aber doch), Fischplatte, Salate, Bier ... also Genuß pur.
Die Kosten für das Essen: 24,10 EUR - Ingrids Suppe wollten wir zwar bezahlen, der Ober lehnte aber ab (er zwinkerte mir zu und sagte: "Kostprobe"
Nach dem Essen (und einem Schwatz mit dem Ober) fuhren wir retour um Ulcinj einen Besuch abzustatten.
Wie man auf dem Foto sehr gut sieht, ist der kleine Strand Anfang September noch immer sehr voll
Unglaublich, wie sehr die Montenegriner und die Serben das Meer lieben.
Ich hatte einen meiner Urlaubsträume (Ulcinj, Kotor und Lovcen) erfüllen können, die beiden anderen kommen in den nächsten Tagen dran.
Nun ging es wieder nach Norden bis nach Sutomore, wir wollten zum SkutariSee und dabei die beiden neuen Tunnels benutzen.
Das Speedlimit im Tunnel beträgt 40km/h und die sollte man auch tunlichst einhalten!
Die Maut für den PKW betrug 2,5 Euro und wir fahren die neue Straße weiter in Richtung Virpazar.
Kurz nach Virpazar überholte uns ein PKW, reihte sich ein, fuhr langsamer und deutete uns stehen zu bleiben.
Ich griff mit meiner Hand in die Tasche hinter dem Rücksitz, ich verlangsamte das Tempo und hielt an, als ich sah, daß ein Frau mit
Prospekten in der Hand ausstieg, zog ich meine Hand wieder aus der Tasche ;o).
Die beiden Besitzer/Betreiber des Hotels in Virpazar hielten so ziemlich jeden PKW an und keilten für ihr Hotel und eine Unterkunft in Budva.
Ein wenig später fuhren wir weiter in Richtung Staudamm und dem SkutariSee.
Diese Gegend ist einfach atemberaubend schön (und sehr ruhig),
der Ausblick muß erstmal verdaut werden ;>).
Ein Fischer neben dem Anderen wirft seine Angelrute am Damm aus und wartet auf den großen Fang.
Wir fuhren dann noch ein kurzes Stück der Straße nach Bar und Ostros - abenteuerlich, teilweise sehr schmal
und nichts für schwache Nerven. Wer Angst vor schmalen, abgerutschten Straßen (ohne Geländer) hat, der sollte diese Strecke (Virpazar-Bar)
*nicht* probieren, zum Eingewöhnen reicht erstmal Virpazar-Ostros *bg*
Und JA:
Der "Keiler-PKW" war schon wieder hinter uns und wollte überholen, nachdem ich im Urlaub ja viel Zeit habe, bin ich rechts ran und ließ ihn
vorbei. An der Abzweigung Ostros-Bar dreht er um, kam uns entgegen und wollte erneut sein "Sprücherl" aufsagen.
Es war ihm sichtlich peinlich uns schon wieder "erwischt" zu haben. Seine Frage nach dem Interesse einer Bootsfahrt beantworteten wir negativ.
Wir wollten ursprünglich eine Bootsfahrt unternehmen (Wir sahen auch Touristen, die wir vom FKK-CP in ADA kannten - der Mann humpelte noch
etwas, er hatte sich am CP an einem Zeltnagel verletzt), aber das war uns zuviel Keilerei, sorry.
Der Heimweg nach Buljarica führte uns über die Berge (Bukovik)
nach
Petrovac.
Ich liebe solche Bergstraßen (ganz unten liegt Petrovac, 640m tiefer),
die Bucht bei
Buljarica
sieht man von hier heroben sehr gut (mittels
Tele aufgenommen).
Lifemusik in der Nähe vom CP (im Restoran "Nobel") von 1930 bis 0200 - die beiden (Mann und Frau) spielten originale Montemusik und
*Gott sei Dank* keine Diskoschinken! An Schlaf war nicht zu denken, erstens ziemlich laut, 2tens aber supergute Musik, man war versucht mitzusummen.
04.Sep.2005
Der 2.Tag mit dem Mietauto führt uns über Petrovac, Sv.Stefan nach Budva. Dort beglichen wir die Rechnung für das Mietauto.
Unser Ziel für den heutigen Sonntag war das Mausoleum auf dem Jezerski Vrh - 1657m (gegenüber vom Stirovnik = 1749m) und dann die 25 Serpentinen
runter nach Kotor
Das Höhenprofil:
(erstellt mit TTQV von den GPS-Daten)
Der erste Blick auf den Jezerski Vrh (kurz vor Cetinje)
war leider
ziemlich getrübt aber es wurde dann doch etwas besser mit dem Wetter.
Vorbei am Restaurant "Konak" (war zum Bersten voll) gings weiter in die Stadt Cetinje, die Straße zum Mausoleum ist so halbwegs gut ausgeschildert,
man muß die Schilder öfters in Baumhöhe suchen - aber mein GPS zeigte mir schon den richtigen Weg an.
Re GPS: Nö, ich habe keine NaviSoft mit Sprachausgabe (dieses Gequatsche stört mich), ich habe eine Routingsoftware (TTQV) plus
gute Vektorkarten, damit erstelle ich die Tracks und überspiele sie dann ins GPS.
Nun habe ich einen ungefähren Anhaltspunkt, wohin, den Rest sagen mir gute Karten, der Kompaß und mein Verstand *gg*
aber komplett neuer Belag - teilweise muß man leider mit Steinschlag rechnen. (Vorsicht! Steinschlag ist meist NICHT in der Vollkasko vom
Mietauto inkludiert!).
Das Plateau auf 1578m (laut meinem GPS auf einer Seehöhe von 1566m) erreichten wir um ca 1245.


Eintritt: 2 EUR/Person
.
Die Aussicht:
Es war leider ziemlich dunstig, aber einen Tag später wäre es wegen dem Regen nicht möglich gewesen auf den Berg zu fahren.
in der Bildmitte sieht man die Bucht von Kotor (1660m tiefer).
1000m weiter unten liegt Cetinje.
der Blick von der Aussichtsplattform zurück zum Mausoleum.
Gegenüber vom Jezerski Vrh (1657m) liegt der Stirovnik (1749m).
das Hochplateau von oben gesehen, man sieht die Straße, die wir gekommen sind.
gut 700m tiefer liegt Njegusi, der Geburtsort von Fürst Njegos.
Das ist die Parkfläche mit einem Durchmesser von 22 Metern.
So sieht es von "weiter oben" aus, echt beeindruckend.
p.s.
Ich habe mir das Bild vor Jahren aus dem InterNet kopiert, weiß aber leider die Seite nicht mehr - das Copyright liegt also NICHT bei mir!
Nach der Besichtigung vom Mausoleum fuhren wir wieder runter nach Cetinje und bogen dort nach Njegusi und Kotor ab.
Es ging wiedermal über die Berge rauf
und dann nach Njegusi runter.

In Njegusi ließen wir uns ein Getränk, sowie einen Prsut und den Sir sehr gut schmecken.
2 Tische weiter lachten und schäkerten die Einheimischen mit der typ. südl. Freude am Feiern.
An diesem Tag war sehr wenig Reisebusverkehr und somit auch jede Menge Platz in den Restaurants und auf den Straßen.
Nach der Pause nahmen wir die Strecke Njegusi-Kotor in Angriff (also vorerst wiedermal bergauf), ich hoffte auf so halbwegs gute Aussicht,
denn ich konnte mich noch relativ gut an die Fahrt im Jahre 1969 erinnern.
Den ersten Eindruck von der Straße bekam ich beim Ersten Blick nach unten 
Wenig später sind wir bei der 2. (Nummerierung Nr. 24)
von den
25 Spitzkehren (ich habe nur 25 Nummerierungen der Kehren gesehen) angelangt.
Bilder auf dem Weg hinunter nach Kotor:
Der Straßenbelag ist gut.
Blick von den Serpentinen nach Tivat und der Landebahn.
Wer Angst vor steilen Abgründen hat, ist hier fehl am Platz.
Rechts oben sieht man das "M" für Milena.
Etliche Kehren liegen hinter uns, aber Kotor liegt noch immer tief unten.
Blick zum kleinen Paß, man sieht das "M" sehr gut.
Kotor kommt immer näher.
Kotor.
und nochmals Kotor.
Und nun ein Blick zurück nach oben ...
In der Bildmitte sind die Serpentinen/Kehren zu finden.
In Kotor angelangt fuhren wir erstmal langsam durch die Stadt (vorbei an der Abzweigung zum Tunnel Varmac),
wir wollten gleich irgendwo parken und sahen, daß es einen bewachten Parkplatz am Hafen gibt.
Das bekannte Speiselokal Stari-Mlini 5,5km nach Kotor (in Richtung Perast)
lag aber noch auf unserer Liste.
Gesucht/gefunden, wir hatten keinen Hunger, außerdem war die "Bude" voll, wir kehrten also um und fuhren zurück nach Kotor zum
Hafen um dort unser Mietauto abzustellen (1 Std = 60Cent). Wir setzten uns auf eine Bank und genossen über eine Stunde lang das Treiben
um uns herum - Menschen, Autos, Boote, eine Hochzeit (Autos mit Kennzeichen aus Bar) wurde auf einem Boot gefeiert.
Eines muß man den Südländern lassen, feiern können sie (OHNE besoffenes Gebrüll), und lassen sich das auch etwas kosten!
Sehr imposant ist der Blick hinauf zu den Stadtmauern
mit seinem Fort St. Johann.

Wenn man bedenkt, daß man dort früher den schmalen, rutschigen Steig mit den Tragtieren runtermußte um seine Güter in Kotor
verkaufen zu können ...pfff.
Als die Sonne weg war (die geht in Kotor natürlich ziemlich früh unter) setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren über den
kleinen Paß (der Tunnel "Varmac" war aus Sicherheitsgründen gesperrt, dort wurde gerade gearbeitet) zurück nach
Buljarica. Auf der Strecke liegt der bekannte CP "Jaz"
, dort waren
um diese Zeit nicht mehr so viele Menschen, denn die Schule hat in SCG wieder begonnen. Das was man auf dem Foto sieht, sind leere
Liegestühle - die Saison ist aber wohl "over". Am CP_Buljarica war der Schranken schon abgebaut,
die Saison ist Vergangenheit und der Eintritt somit kostenlos.
Gegessen haben wir an diesem Abend in Buljarica an der Kreuzung - Muscheln (mit allem drum und dran) bis zum Abwinken, Wein und als Abschluß
ein Schnaps vom Cheffe selber.
Abends LifeMusik? - na Looogo ... da kommt Stimmung auf und störte mich nicht.
05.Sep.2005
Am 3. Tag mit dem Mietauto (Montag) fuhren wir folgende Strecke:
Sutomore (wieder durch die beiden neuen Tunnels), Virpazar, Podgorica, Rijeka Crnojevica, Cetinje, wieder über die Berge nach Budva,
Becici, Milocer, Przno, Sv. Stefan, das Kloster Rezevici, Petrovac, Buljarica
Das Höhenprofil:
(erstellt mit TTQV von den GPS-Daten)
Wir starteten den Motor um 1025 und fuhren vom Campingplatz. Unser erstes Ziel war Sutomore und die Abzweigung nach Podgorica.
Durch den Tunnel hielten wir die Geschwindigkeit von 40 km/h genau ein - kein Auto setzte zum Überholten an!
Nach Virpazar begann es ziemlich heftig zu regnen, die Sicht war besch.., aber die Fahrzeuge waren alle mit normalem Speed unterwegs.
Wir fuhren deswegen in Virpazar nicht nach links über die Berge um nach RijekaCrnojevica zu kommen, sondern erstmal weiter nach
Podgorica. Es schüttete nun ziemlich heftig und wir bogen nach Cetinje ab (mäßiger Verkehr).
Kurze Zeit später hörte der Regen auf und ich wollte nach der Ortstafel von Podgorica aufs Gas steigen.
Die Gerade hat geradezu eingeladen zu beschleunigen, aber dort ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung, und ich fuhr mein
Tempo weiter ... gut so, denn nach ca 200m stand rechts neben der Straße (nähe Gornja Gorica) ein Polizeiauto und
der Insasse kontrollierte die Geschwindigkeit - Glück gehabt, er hatte mich mit der Radarpistole sehr wohl im Visier :o)
Ca 5km später bogen wir in eine schmale Seitenstraße ab. Das nächste Ziel hieß RijekaCrnojevica, vorher
wollten wir noch beim Motel "Gazivoda"
vorbeischauen und für ein Mittagessen eine Pause einlegen.
Die Aussicht
ist schon einzigartig und wird in Zukunft wohl
genaus so oft wie Sv.Stefan fotografiert werden.
Wir nahmen drinnen Platz, denn auf der Terrasse war es einfach zu kühl/regnerisch.
Ich kaufte mir hier auch einen Bildband über Montenegro ("Montenegro" von Branislav Strugar) - wirklich empfehlenswert.
Das Mittagessen war hervorragend und mit 17.50 Eur sehr günstig. Leider habe ich wieder mal gegen meine Prinzipien verstoßen und gab
"etwas" zuviel Trinkgeld. Sollte man nicht machen und bei max. 10% bleiben, es passiert mir aber immer wieder, speziell, wenn die
Bedienung und das Essen super ist.
Gestört hat mich nur eines: daß ich nie eine Antwort auf meine eMails bekommen habe. "Mr. Gazivoda" dürfte die Wirkung des
Internets wohl noch nicht so ganz begriffen haben - zumindest sehe ich es als nicht sehr geschäftsfördernd an, wenn man eMails
nicht beantwortet :o(
Das Restaurant ein paar Kilometer weiter unten an der schönen Brücke in Rijeka Crnojevica wird sicher ein großer Konkurrent werden/sein.
In Zukunft werden wir in Rejeka-Crnojevica unten unser Essen einnehmen.
Nach dem Mittagessen (es waren fast keine Gäste anwesend) schossen wir noch einige Fotos und fuhren dann die schmale Straße
weiter hinunter nach Rijeka-Crnojevica.

An der Kreuzung angekommen, zieht es einem auf einmal den Magen zu, der Grund ist das Partisanendenkmal
mit den vielen Namen ... Es wurden zwischen 1939 und 1945
offensichtlich ganze Familien ausgerottet, zumindest sah ich viele! Gleichlautende Familiennamen eingemeißelt.
Nach einer Gedenkpause (die machten wir wirklich!) bogen wir rechts ab und fuhren weiter. Mitten im Ort wurde am Wassernetz gearbeitet.
Die Männer winkten uns an der Baustelle freundlich vorbei und ich hielt wenig später neben der Brücke an
.
Nachdem wir schon gegessen haben, wollten wir nicht schon wieder etwas zu uns nehmen, sondern nach dem Fotografieren der Brücke
fuhren wieder aus dem Ort.
Leider wars nix mit Beine vertreten, denn es regnete noch immer und der Regenschirm war im WoMo am CP geblieben.
Es ging eine, noch etwas schmälere Straße (teilweise in Serpentinen und ziemlich zugewachsen) nach oben.
Was mich in Montenegro immer wunderte, ist, daß ich meist sehr gut asphaltierte Straßen vorfand, so auch
diese schmale Nebenstraße (mir ist aber schon bekannt, daß es im Hinterland ganz anders aussieht).
Eine herrliche Bergstraße mitten durch fast unberührtes Gebiet, viel Wald und manchesmal ein Gehöft.
Die Hunde dort sind aber leider nicht sehr gastfreundlich und verteidigen ihren Besitz lautstark, zumindest dachte ein
Hund, daß ich eventuell das Winterholz seines Herrchens in unser Auto laden könnte. Dabei wollte ich nur fotografieren *bgg*.
Na gut, er hat mich "überredet" und ich legte, nachdem ich etliche Fotos im Kasten hatte, den ersten Gang ein und fuhr weiter.
Offensichtlich kommen auf diesem Weg nicht sehr oft Touristen vorbei.
Ein paar Mal dachte ich, ich hätte mich verfranzt, aber ein Blick aufs GPS sagte mir, daß ich auf der richtigen
Fährte nach Cetinje bin.
Ein Blick zurück nach Rijeka Crnojevica
....
Ja, dort unten sind wir gerade noch gewesen/gefahren 
Bei Ceklin fuhren wir wieder auf die gut ausgebaute Straße (mit Kriechspur für LKWs) nach Cetinje auf.
Die Sonne kam durch und es wurde merklich wärmer. In Cetinje bogen wir nach links ab und fuhren mit den anderen
Verkehrsteilnehmern im Konvoi nach Budva.
Ein paar Kilometer nach Cetinje findet man das Restaurant "Konak", leider ist es meist ziemlich voll, ein Geheimtipp
ist es somit nicht mehr - wir wollten diesesmal den Nachmittagskaffee in Sv.Stefan konsumieren und fuhren deshalb vorbei.
Ab Martinovici schien dann so richtig schön die Sonne und wir hatten eine Superaussicht auf Budva und Becici während
wir eine enge Kurve nach der anderen in Angriff nahmen. Um 1434 waren wir wieder fast auf Meereshöhe an der E65er-Kreuzung.
Als erstes sahen wir uns Milocer und Przno an, sogar um diese Zeit herrscht noch ziemlicher Betrieb in den Hotels. Parkplatzprobleme
sollten nicht verschwiegen werden, mit einem großen Auto wirds hier eng, speziell wenn man umdrehen muß *g*
Also dann auf nach Sv.Stefan und am Parkplatz an der Küstenstraße mal kurz angehalten 
Diese Ansicht kennt wohl jeder CrneGore-Besucher
- den Eintritt auf der Insel wollten wir uns ersparen (obwohl ein Kaffee inkludiert ist), der Wirbel war uns zu groß, wir fuhren also
zurück zu einen der weiter oben liegenden
Straßenwindungen und genehmigten uns dort ein Cola und einen kleinen Kaffee um Eur 2,10. (das Schild vom Kaffeehaus zeigt "caffecaffe").
Nachdem wir schon so nahe am Kloster Recevici sind, machen wir natürlich dort halt.

In Monte herrscht Aufbruchstimmung, es wird sehr viel gebaut. So sieht es am Strand unter/hinter dem Kloster aus:
,
ich hoffe nur, daß die Strände die zukünftigen Urlaubermassen bewältigen können.
Das Umweltbewußtsein entspricht zwar noch lange nicht dem Mitteleuropäisches Denken, aber man sieht schon viele Privatpersonen,
die den Müll sortieren und für die Müllabfuhr bereitstellen. Leider ist die Kommune nicht immer die schnellste mit
dem Einsammeln, und die streunenden Hunde zerpflücken die fein säuberlich zusammengebundenen Müllsäcke.
Den Rest erledigt dann der nächste Wind ...
Nach dem Kloster wollten wir uns noch kurz Petrovac ansehen. An der Kreuzung (Buljarica/Bar oder Virpazar/Podgorica) steht ein kleines
Häuschen.
Die "Inhaber" dieses Häuschens sind sehr rege und kontrollieren die Autofahrer. Ich sah dort nie einen Ausländer stehen, sondern
immer nur Einheimische, die dort kontrolliert wurden.
Auch in Petrovac waren noch immer viele Touristen.
Der Ort gefällt uns sehr gut (wie alle anderen Küstenorte), nur für uns als Camper nicht das richtige.
Der CP in Sv.Stefan hat leider zu kleine Stellplätze und die Abfahrt zum CP runter ist nicht jedermanns Sache - mit einem VW-Bus
sicher kein Problem, aber nicht mit einem größeren WoMo.
Wir wollen aber doch demnächst mal mit dem Flugzeug runter und uns in Becici einnisten, bzw ein Auto für ausgedehnte Touren ins
Hinterland mieten. Zuerst muß ich aber erst einen Abflughafen finden (Ljubljana oder Bratislava stehen zur Auswahl).
Nachdem der Tank nur mehr zu einem drittel voll war, wollten wir in Buljarica tanken. Bedingt durch das Umpumpen von einem Tankwagen
in die Tanks, war es leider nicht möglich, zur Zapfsäule zu kommen.
Wir machten uns also auf die Suche nach einer Tankstelle - "gefunden" haben wir sie in Bar *g*, also 10 Liter rein und wieder nach Norden
gefahren ... In Buljarica waren wir wieder um 1655, stellten das Auto beim Supermarkt ab (habe keinen Markt gefunden) und kauften für die nächsten Tage ein.
Der Urlaub in Monte neigt sich nämlich schön langsam (schnell) dem Ende zu :o(.
Die Frau an der Kasse! und ein junger Mann halfen uns dann beim Einladen, es waren ja "einige" Köstlichkeiten wie Wein, Käse, Schnaps,
div. Wurstsorten usw dabei und wurden, fein säuberlich in Kartons verpackt, zum Auto getragen.
Zum Abschluß sahen wir uns nochmals den Strand von Buljarica an, man sah, daß die Ferien in Monte vorbei sind, die einheimischen
Wohnwagen werden weniger
, und die ausländischen Wohnmobile kommen ..
Die LKWs räumen die Strandhütten weg
und wie gesagt, wenn
der Schranken am CP fehlt
, dann ist der Eintritt frei.
Die Schildkröte auf dem CP genießt noch die Abendsonne
.
Das war der dritte und letzte Tag mit dem Mietauto, der Wagen wird Morgen Vormittag abgeholt und wir werden Monte verlassen müssen, denn
der Urlaub verrinnt rasend schnell (leider zu schnell).
Wir haben vor, noch etliche Tage im Süden von Kroatien zu verbringen (nichts tun, außer Lesen und Faulenzen)
Rechtzeitig vor einem Gewitter kamen wir noch zum CP und stellten das Mietauto neben dem WoMo ab.
Um 1930 Uhr hat es (nach dem 2 Std-Gewitter) nur noch 17°C - Um 2055 beträgt die Außentemperatur 16°C, der Herbst ist nun
wohl auch in Monte eingezogen. Heute beginnt die Musik in der Konoba "Nobel" erst um ca 21Uhr (normalerweise um 1930) - ich liebe diese
Lifemusik, wenn sie auch manchesmal bis 0200 Uhr gesungen/gespielt haben.
6.Sep.2006
Heute heißt es Abschied nehmen von CrnaGora. Erst frühstücken wir erstmal, dann gings zur Rezeption um die Campingkosten
zu begleichen (46.- Eur für 4 Nächte und 2 Personen + WoMo). Für die Telefonate wegen dem Mietauto mußte ich nichts
bezahlen (... Petar: "das war ja nur Ortsgespräch").
Um 1030 haben wir dann das Mietauto übergeben und verabschiedeten uns von den Serbischen Campingnachbarn.
Ob es uns in SCG gefallen hat, und ob wir wiederkommen? - "Yes, we will come again!" - "srecan put austria"!.
Es ist 1035 und wir fahren vom Campingplatz bei einem Kilometerstand von 35563, es hat uns dort sehr gut gefallen, weil er von Petar_Zaradic
sehr familiär geführt wird (Petar spricht sehr gut deutsch).
Etwas über 110km liegen vor uns und wir wollen die ganze Bucht von Kotor umfahren, wir haben also viel Zeit und können "gondeln".
Ingrid und ich unterhielten uns über die Eindrücke, die wir von Monte mitnehmen, und schon sind wir an der Abzweigung
nach Kotor vorbeigefahren ... Naja, bei der Tankstelle rein, umgedreht und dann die Abzweigung nach Kotor eingeschlagen.
Mäßiger Verkehr und ca 7/8 bedeckt, es war angenehm zum Fahren.
Das ist die 3. Kehre beim "M" für Milena
.
Wer die Geschichte von Milena und ihrem heimlichen Verehrer nicht kennt, der soll mal bei Google "Kotor+Milena" eingeben ;o)
Kotor liegt wirklich sehr schön in der Bucht
.
In der Stadt war heute (Dienstag) Markt
und viele Menschen kauften ein. Wir hatten unseren Kühlschrank schon voll gestopft, es
hätte aber am Markt noch einiges zu kaufen gegeben, das Angebot war groß genug, aber mit dem WoMo fand ich keinen Platz zum
Parken, auch war der bewachte Parkplatz natürlich voll.
Hmpf, über die Brücke, dann rechts rein wäre sicher noch ein Platz zu finden gewesen. Naja, wir kommen ja
sowieso wieder hierher, also beim Nächstenmal *g*
Vorbei am Lokal "Stari Mlini"
ging es zuerst nach Perast
und dann weiter nach Risan

Bis hierher war der Straßenbelag teilweise komplett neu und sehr gut. Ab Risan war noch der alte Asphalt vorhanden.
Schlaglöcher gab es selten, aber teilweise sehr stark geflickt - so ähnlich wie südl. von Makarska, also sicher
nicht sooo schlecht zum Fahren - mehr als 50 km/h bringen sowieso nichts, denn wir wollten ja noch einiges von der Gegend konsumieren.
Das quietschen der Reibblöcke zwischen den Blattfedern stört bei diesem Straßenbelag aber doch ziemlich.
Am Abend habe ich dann die Blöcke eingesprüht und dieses Problem war aus der Welt geschafft.
Gleich nach Risan steht links ein kleines Häuschen
, indem .... richtig! - wehe, du hast da mehr als 50 drauf *fg*.
Vorbei an ganz kleinen Campingplätzen (Wiesen und Bäume) direkt neben dem Meer fuhren wir weiter nach Kamenari.
Leider habe ich die Abzweigung zur "Catovica Mlini" versäumt und war schon vorbei, hinter uns 3 Autos und kein Platz zum Umdrehen.
Auch eine Stelle, die wir beim Nächsten Montebesuch sicher einplanen werden.
Über dem Lovcengebiet hängen dunkle Wolken, über HerzegNovi scheint die Sonne. Wir bewegten uns mit ca 40-45 (Tempolimit!) vorbei
an den Orten Kamenari (10-15 Autos warteten auf die Fähren) und Bijela. Kurz vor HerzegNovi (in Baosic) hielten wir beim
Restoran "Deli Radivoje" an und parkten das WoMo.
Es ist 1239 Uhr und Zeit für ein Mittagessen, außerdem wollten wir doch nicht so schnell aus MonteNegro raus, ein bisschen
Wehmut war auf alle Fälle vorhanden.
Die Aussicht auf den Fjord und die Halbinsel Lustica sah so aus:
In der Veranda war es angenehm kühl und wir ließen uns das Getränk
sowie das Essen gut schmecken.
Außer uns war kurze Zeit später nur ein Paar aus Frankreich zugegen. Der Preis von 18.- EUR war voll ok, zumal das Gegrillte sehr gut
mundete.
Um 1331 setzten wir uns wieder ins WoMo, starteten den Motor und nahmen die letzten Monte-Kilometer in Angriff.
Einfahrt in Zelenika
um 1337 Uhr, herrliches Wetter und warm, leider
arbeitete unsere Klimaanlage nicht mehr, mal sehen, ob ich den Fehler finde. Da wir aber die Sonne im Rücken hatten, war es halb so
schlimm, wir fuhren Jahrzehntelang ohne Klima, also was solls.
Die SCG-Grenze
(die grüne Karte wurde auch bei der Ausreise
kontrolliert) und ein wenig später die CRO-Grenze
.
LINKS halten, rechts hinauf ist für die LKWs!
An unserem Ziel sind wir um 1421 Uhr angelangt, stellten uns auf den Platz, richteten das WoMo in die Waage
und machten gleich danach ein Gerstengetränk auf - Hola, so machts Spaß ...
Wenig später machte ich mich auf die Fehlersuche an der Klimaanlage. Alle Sicherungen sind ok, also kann es nur noch am Gas liegen.
Die erste Woche hat alles funktioniert, warum nun nicht mehr, entzieht sich meiner (momentanen) Kenntnis.
Nachtrag:
Wie vermutet, ist das Gas aus der Anlage entwichen, der Grund war ein gequetschter O-Ring.
Wieder zu Hause, wurde am 15.9. (von der Firma, die die Anlage einbaute) der O-Ring getauscht und die Anlage wieder neu gefüllt.
07.Sep.2005
Heute wurden wir durch ein Gewitter geweckt. Nach diesem, reinigenden, Gewitter gab es wolkenloses Wetter mit Temperaturen so um die 32°C.
Also erstmal die Funkantenne aufstellen und Check, ob alles i.O., dem war nicht so, das Funkgerät hatte/machte Probleme, für Verbindungen
in die Heimat reichte es aber locker.
Heute Vormittag dachte ich, ich sehe nicht richtig, da sitzt doch wirklich "unsere" Katze vom Vorjahr vor dem WoMo und schaut uns an
.
Als ich dann später vom Duschen zurückkam, hörte ich zum Ersten einen Dialekt, den ich sehr gut kenne und zum Zweiten traute
ich meinen Augen nicht:
Da standen doch glatt 2 Bekannte von uns vor dem Wohnmobil und unterhielten sich mit Ingrid.
Das war eine echte Überraschung, zu Hause sehen wir uns max. bei der Hausmesse unseres Campinghändlers.
Ricki und Ben luden uns dann zu sich am anderen CP ein, und wir vereinbarten den Treff für ca 1830 Uhr.
Es wurde ein sehr schöner Abend, viele Erfahrungen wurden ausgetauscht. Wir konnten ihnen auch von/über Monetengro einige
Tipps geben. Um 2230 gingen wir wieder zu unserem WoMo und legten uns schlafen ... bis um 0100 Uhr, denn dann begann wieder mal
ein Gewitter mit Regen und starkem Wind, also raus aus den Federn und die Markise eingefahren.
08.Sep.2005
Am heutigen Vormittag hatten wir Temperaturen um die 25°C, es ist/wird doch merklich kühler als in der vorangegangenen Tagen, trotzdem
sprach nichts gegen das Sonnenliegen und Faulenzen *g*.
Es zog zwar um 1100 Uhr wieder ziemlich zu, aber es blieb Regenfrei.
Nachmittags kamen Ingrid und Hermann zu uns (wir kennen die beiden seit dem Vorjahr) und holten sich von uns Infos über die Möglichkeiten
in Monte, wenn man mit einem PKW und dem Wohnwagen unterwegs ist - sie fuhren später nach Monte runter und es hat ihnen (laut eMail-Info)
gut gefallen.
Um 1830 haben sich Ricki und Ben angesagt, es wurde wieder ein sehr schöner Abend (Guter Rotwein aus Montenegro und Kroatien).
Wir haben uns dann Fotos von unseren Urlauben auf dem Notebook angesehen. Mal sehen, ob die beiden irgendwann doch nach Monte einreisen werden, sie
sind ja Freizeitmillionäre und somit viel mit dem WoMo unterwegs :>)
09.Sep.2005
Der heutige Tag war ein echter Faulenzertag
- so wie er im Buche steht
mit Temp. zwischen 25 und 26°C, also viel lesen.
Am Abend beglichen wir dann die Rechnung für den CP-Aufenthalt. Pero war nicht da, also "sprang" Bruderherz Luca ein. Luca zwinkerte uns zu
und sagte, Pero wäre wohl auf Brautschau *ggg*. CP-Kosten: 424.- Kuna für 4 Tage, also sicher ok.
Ricki und Ben kamen noch auf einen Sprung vorbei und erzählten uns, daß sie heute mit dem Roller an der
Südspitze Kroatiens gewesen sind und den Naturpark Prevlaka besucht haben. Nach ihrer Meinung kann man das Eintrittsgeld locker anderswo
investieren! - gut zu Wissen.
Wir verabschiedeten uns wenig später von ihnen - ich bin gespannt, wann/wo wir uns Wiedersehen werden.
Wir kauften beim Kaufmann noch schnell ein paar Sachen für unterwegs und verstauten alles in den beiden Kühlschränken, dann
noch alles abgebaut, gereinigt und im "Keller" verstaut.
10.Sep.2005
Nach dem Frühstück, und dem Verabschieden von unseren Nachbarn, sowie von "unserer" Katze
verließen wir den CP und machten uns auf den Weg nach Norden mit dem Ziel Biograd.
Das Wetter war durchwachsen mit Wolken und schwül, für das Fahren mit dem WoMo aber ideal. Vorbei an der Abzweigung nach Ljuta
(dort befinden sich 2 gute Restaurants) gings Richtung Heimat. Wir passierten die Orte Gruda, Cilipi, Cavtat, Plat, Mlini und waren um
1015 bei Dubrovnik.
Als ich so nach vorne schaute, sah ich, daß uns in einigen Kilometern der Regen erwischen wird. Ein Blick zum Meer bestätigte meine
Vermutung, ich sah etliche Segler, die mit ziemlicher Krängung nach Süden segelten (den Spinnaker hatte aber keiner mehr gesetzt *gg*).
Dort, wo wir hinwollten/hinmussten lauerte eine enorme Schlechwetterfront!
Ich beneidete die Segler noch um den schönen Wind, mußte mich dann aber auf die Straße konzentrieren,
der Regen mit Starkwind war "da" ... Schei*piep*e.
.
In der Nähe der Bosnischen Grenze war vorerst mal Ruhe mit dem Wind
.
Im Neretvadelta
hielten wir (wie immer) kurz an (1140 Uhr) und kauften etwas Sprit für die Verdauung, Feigen usw. Der junge Mann am Stand sagte mir, daß
es bei Bacina sehr stark regnet und ich vorsichtig fahren solle, die Straße ist sehr rutschig.
Als wir dann über die Neretva fuhren sahen wir schon die Front
.
Kurze Zeit später waren wir zwischen Bacina und Drvenik voll im Gewitter, wir hatten leider keine Zeit um zu knipsen, wir mußten
uns zu sehr auf die Straße konzentrieren, denn es lagen teilweise Steine auf der Fahrbahn. Es schüttete, wie ich es selten erlebt
habe, wir fuhren mit Tempo 30-40 km/h und ich hatte trotzdem das Gefühl, ich bin zu schnell dran. Autofahrer blinkten uns des öfteren an und
warnten uns vor 2 Felsbrocken (ca 50 cm hoch), die auf der Straße lagen und mit dem Wasser von den Steilhängen runtergeschwemmt wurden.
Wenn wir die gerammt hätten, dann wären wir wohl mit kaputtem Kühler/Getriebe gestanden.
Ingrid wollte dann noch einen Baum fotografieren (der hing über die halbe Fahrbahn), die Polizei hatte eine Hälfte gesperrt und winkte
uns vorbei. Leider löste der Blitz wegen der Dunkelheit aus (es war ca 1210 mittags!) und man erkennt nur sehr schwer etwas vom
Ast des Baumes
. Das Wasser schoß nur so über die Seitenscheiben,
man kam sich vor wie in einer Waschstraße *g*.
Als ich hinter uns 4 Autos sah, machte ich den Fehler am Straßenrand anzuhalten. um sie vorbeizulassen. In dieser Zeit,
vielleicht 20 Sekunden, sammelte sich soviel Wasser am Autodach (das WoMo stand ziemlich schräg) und es rann einiges über den
Rand der Klima in den Innenraum und somit aufs Bett. Ingrid bemerkte es früh genug und "hing die Wäsche zum Trocknen auf" *grins*.
Erst ab dem CP "Ciste" konnten wir aufatmen und waren sehr! froh *keinen* Stein abbekommen zu haben. Wenn ich mir vorstelle, so ein
Felsbrocken kracht einem aufs Dach ....
Was habe ich daraus gelernt? - Ich warte so ein Gewitter nächstes mal ab (das hätte ich am Neretva-Delta machen sollen)
Bei Drasnice sah es dann so aus:
- in Makarska war
die Straße trocken und an der Abzweigung nach Imotski der Straßenbelag wieder naß und rutschig
.
Dort erwischte uns dann die 3. Regenfront
, aber alles
halb so schlimm, das ärgere haben wir hinter uns.
In Omis (1337 Uhr) schien dann wieder die Sonne und es wurde auch etwas wärmer im Auto. Wir rochen noch den Brand, der vor etlichen
Tagen hier gewütet hatte. Wenn es sich in Omis staut, dann ist hier der Grund zu finden:
, die Straße ist ziemlich eng, und dort ist auch
der Markt zu finden - man sollte sich den nicht entgehen lassen. Auch kann man in den Seitengassen sehr gut Essen.
Apropos Essen, wir hatten Hunger und wollten in Omis was einnehmen - wir entschieden uns kurz entschlossen für "unser"
altbewährtes und beliebtes Lokal gegenüber der Tankstelle.
Dort wird es aber eng mit dem Parken, ich wollte schon weiterfahren und beim Supermarkt das WoMo abstellen, aber der Vater des Besitzers
deutete uns an, daß wir in die "Parklücke" fahren sollten
.
Es ist 1345, also rauf über die Stiege und Platz genommen. Der Besitzer kommt auf uns zu, als er uns sieht "Ohhhh, austria is here
again, wie gehts?". Wir futterten ganz genüsslich und ließen uns Zeit, obwohl wir wußten, bis Biograd ist es
noch ein Stück.
Das GPS zeigte 1453 Uhr als wir aus Omis rausfuhren und satt/zufrieden die letzten 154km an Angriff nahmen. :o)
Autobahn? - Ne, wir nehmen (wie meistens) die Küstenstraße, denn wir haben noch immer Urlaub, auch wenn es schon der
vorletzte Tag ist.
Bei Marina angekommen sehe ich, daß dort schon mal wesentlich mehr WoMo gestanden sind. Ich bin wirklich gespannt, wann die
Kroatischen Behörden darauf reagieren werden.
Die Aussicht auf Primosten gefällt mir immer wieder sehr gut. Um 1629 waren wir an der Abzweigung zum CP "Solaris", um 1650 Uhr
hatten wir Vodice erreicht. Ein Blick auf die Tanknadel sagte mir, daß ich hier noch nicht zum Tanken muß. Vorbei an Pirovac,
Drage, Pakostane, zweigten wir um 1718 von der Küstenstraße ab und fuhren Richtung Biograd-Mitte. Wir hatten uns den
CP "Mia" ausgesucht und fanden ihn auch auf Anhieb. Einfahrt am CP um 1527z - Kilometerstand: 36059 - Temp ca 24°C - 3/8 bedeckt.
Es waren nur mehr 3 Wohnmobile auf dem Platz, sowie noch etliche tschechische
Jugendgruppen. Die Zerstörungswut in den Sanitäranlagen dieser 14-15-jährigen ist enorm und dem CP-Betreiber offenbar
egal. Der Schaden wird einfach auf das kommende Jahr aufgerechnet und gut isses .. :<( - Auch eine Einstellung, aber auf Dauer
gesehen die falsche!
Am Abend machten wir uns zum Miro auf um etwas Gutes zu Essen. Miro begrüßte uns in seiner bekannt freundlichen Art und
wies uns einen Platz zu. Ein Geheimtipp ist dieses Restaurant leider nicht mehr, es ist auch noch mitte September ziemlich voll.
Nach 1915 Uhr wirds eng mit den guten Plätzen, gut daß wir schon um 1830 hier waren *g*. Das Essen schmeckte ausgezeichnet
- das ist auch der Grund, warum wir bei den Segeltörns hier immer unseren Schlußstrich setzen.
Um 2030 waren wir wieder beim WoMo und machten dann noch einen etwas längeren Verdauungsspaziergang. Einer der Familie
Sangulin hat hinter dem CP "Mia" einen neuen CP aus dem Boden gestampft, viele Besucher waren aber nicht mehr am Platz, die
Saison ist nun wohl auch in Kroatien vorbei. Ich wollte meinen Arbeitskollegen in Biograd anrufen (er verchartert seit vielen Jahren
Boote), da wir aber zu müde waren, habe ich es mir verkniffen. Wir wären sonst sicher nicht so schnell ins Bett gekommen,
so legten wir uns nach diesem ereignisreichen Tag schon um ca 2300 Uhr in die Heia.
11.Sep.2005
Campingkosten für die eine Nacht 112.- Kuna, das betrachte ich als ok.
Abfahrt von Biograd 0655 Uhr - Wetter bedeckt, also gut zum Fahren. Heute ist zwar Sonntag, aber die Möglichkeit zum Einkaufen ist
gegeben, also ist Ingrid schnell zum Einkauf, ich parke das WoMo vor dem Caffee "Daniela" - das ist dieses Caffee, indem wir bei den
Segeltörns immer Frühstücken. Auf die Autobahn aufgefahren sind wir um 0730, es gab Sonnenschein und 20°C. In Richtung
Velebit sah man aber eine andere Wetterfront
, aber wenigstens war keine Bura im Anzug. Die Brücke bei Maslenica
.
Der "Aufstieg" zum SvetiRok
und die Tunneleinfahrt
.
Diesen markanten Berg
bei der Ausfahrt nach Udbina werden
wohl viele kennen. NOCH fahren wir über dem Nebel, in der Ebene unten sieht es anders aus
.
Die Gegend um Licko-Lesce/Otocac ist scheinbar ein hoffnungsloses Nebelloch
,
wenig später leichter Nieselregen
, dann wieder Sonnenschein.
Kurz nach 0900 Uhr knurrte uns der Magen und wir suchten uns einen Parkplatz, den wir bei Brinje fanden
.
Ingrid bereitete uns das Frühstück zu und "befahl" mir mich auszuruhen - so ein Pech aber auch, ich legte mich aufs Bett und schlief für
die nächsten 25 Minuten ein.
Ich wachte durch den Geruch des Frühstückes auf und setzte mich an den Tisch - hmmmm lecker, Ingrid zaubert immer wieder beim Essen.
Um 1000 starteten wir den Motor und fuhren wieder auf die Autobahn, der Regen hat aufgehört, der Verkehr ist angestiegen, aber die Sonne scheint wieder
.
Die Uhr zeigt 1021, wir sind in Ogulin und es hat 19°C. Am MalaKapelaTunnel
absolut keine Probleme und wir waren durch. Das nächstemal werden wir doch wieder über den Paß fahren, vielleicht stehen die
Verkaufsstände der Einheimischen Bevölkerung noch. Wäre schade, wenn sie ihre/diese Einnahmequelle nicht mehr hätten!
Um 1125 erreichten wir die Mautstelle Zagreb-Nord
, bezahlten die Maut und weiter gings
der Heimat entgegen. Kurz vor Krapina auf der Autobahn
, die Tankstelle
in Krapina
an der ich 1988 den lockeren/kaputten Enddämpfer vom Auspuff demontierte *bg*.
An der CRO-SLO_Grenze (km-Stand = 36427) gab es keine Wartezeit und waren in 6 Minuten drüber, Sonnenschein gabs auch wieder mal :o)
Nach der Grenze gab es bis Maribor, wie immer, diese sinnlosen Überholmanöver.
Zwei etwas krassere/hirnlose "Manöver":
Ich habe mir lange überlegt, ob ich
1.) die beiden Oberösterreicher in Maribor bei der Polizei "anlehnen" soll (die sind dankbar für solche Anzeigen *fg*)
2.) die vollen Autokennzeichen hier eintrage - habs aber nicht getan, was solls, Speedidioten gibbets leider viele.
VB1Ixx - überholt trotz Sperrlinie und 60er Tempolimit, schneidet vor uns rein und ist die nächsten Kilometer vor mir.
VB2Axx - überholt mitten im Ortsgebiet Miklauz trotz Kolonne und Sperrlinie mit gut 80!, schneidet vor uns rein und fährt
dann ebenfalls dasselbe Tempo wie vorher.
Welch ein "geiles und cooles Gefühl" muß das wohl sein, wenn man solche
waghalsigen und hirnlosen Überholmanöver durchführt - Ich denke, die beiden Oberösterreicher aus
Vöklabruck sollten etwas früher von ihrem Urlaubsdomizil abreisen und nicht das Leben anderer gefährden.
Wenn sie nur ihr eigenes (und das ihrer Familien) riskieren, soll es mir egal sein, wenn man aber mit einem 3.5 Tonnen Wohnmobil
eine Fast-Vollbremsung einleiten muß, damit sie sich vor dem Gegenverkehr reindrängen können, dann hört sich der "Spaß"
wohl auf.
Vom Geschirr in den Staukästen wollen wir mal nicht reden, das ist zwar immer sehr gut verpackt, aber es war nach der SLO-OE_Grenze einiges zum Ordnen.
Ich bin einiges von unseren Reisen gewohnt, darum rege ich mich nicht so schnell über solche Dinge auf, aber es gibt wohl auch Grenzen!
Genug darüber geschrieben, diese Gattung der egoistischen Autofahrer stirbt nie aus, im Gegentum, es werden immer mehr und ist einfach "In".
Wir sind in Maribor: Rechts einreihen und nach Österreich abbiegen ...
Um 1302 Uhr waren wir wieder in unserem Heimatland und fuhren bis zum Rastplatz in Gralla. Dort angekommen (1317 Uhr) ließ ich den Tank
mit Diesel voll(l)aufen (63.- EUR, 55,80Liter, 36506km) und machten uns dann ans aufräumen im WoMo (schade, daß uns die beiden
geistigen Tiefflieger aus Vöklabruck dabei nicht helfen konnten).
In Kapfenberg eingetroffen sind wir um 1426 Uhr, der Kilometerstand beträgt 36596km.
Ein Superurlaub ist zu Ende und wir werden wiederkommen, und zwar bevor der große Run das Land Montenegro/CrnaGora heimsuchen wird!
D.h. *bevor* die Autobahn bis Dubrovnik durchgehend fertig sein wird.
Conclusio:
+ MonteNegro ist ein sehr schönes Land, die Einwohner sehr aufgeschlossen, entgegenkommend und hilfsbereit.
+ Die Raser wurden größtenteils durch sehr starke Polizeipräsenz, im wahrsten Sinne des Wortes, eingebremst.
+ NOCH ist das Land teilweise urwüchsig und abenteuerlich (speziell so manche Nebenstraße *gg*).
+ NOCH ist es ein relativ günstiges Urlaubsland.
+ Es ist schön zu sehen, daß die verschiedenen Religionen nebeneinander gut harmonieren (Ulqin, Ulcinj).
- Das Umweltdenken ist noch in den 70ern, gute Ansätze sind aber auf alle Fälle schon vorhanden.
- Leider wird schon viel an der Küste verbaut, aber es ist ja auch ihr Recht mit dem Tourismus Geld zu verdienen,
ob es dem Land gut tut, wird sich bald zeigen.
Nur: ob die Strände mit den zukünftigen Menschenmassen fertig werden? - ich glaube kaum!
Nachtrag 2008:
Leider herrscht in dem Land seit 2 Jahren ein extremer Ausverkauf und das ist sicher *nicht* gut für das Land
und den "normal Sterblichen" ...
zum Camping:
Als Camper muß man auf alle Fälle noch große Abzüge in Kauf nehmen, aber es ist zur Zeit einfach kein
Geld vorhanden um alles gleichzeitig zu renovieren. Die Sanitäranlagen, die ich kenne, waren alle sauber und wurden mehrmals
täglich gereinigt!
Nachtrag 2008:
Man hat den Eindruck, daß Camping nicht gewünscht wird, alles Geld wird in Hotels und in den "gehobenen Tourismus" gesteckt.
Na, dann viel "Spaß" damit ... ich bin kein Pauschaltourist - Schade um das herrliche Land.
Sodele, daß war mein Reisebericht über Montenegro und Kroatien.
Wir haben dieses schöne Land zu Ostern-2007 wieder besucht.
Reisebericht Ostern-2007