Jugoslawien |
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| August-1969 - Juli-1986 |
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| 9.August bis 24.August 1969 (Zelt) |
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Die Strecke:
(Kapfenberg, Ljubljana, Rijeka bis Ulcinj = Adria-Magistrale = ca 1200km)
Nach Süden: Maribor, Ljubljana, Rijeka, dann die ganze Küstenstraße runter:
Zadar, Trogir (Übernachtung am CP "Szeget"), Sibenik, Split, Makarska, Kotor, Bar, Ulcinj/Ulqini.
Ich kann mich leider nicht mehr erinnern wie der CP hieß (Camp "Neptun" ?), jedenfalls ein endloser Sandstrand von
ca 13km Länge (Velika Plaza) bis zur Albanischen Grenze (Keine Ahnung ob es damals schon FKK auf Ada gegeben hat).
Nachtrag: heute weiß ich, daß es der "CP Neptun" gewesen ist.
Aus den Aufzeichnungen (Tankbuch) meines Vaters:
Abfahrt um 0315, Crkvenica 1230, Sibenik 1730, Trogir 1830 (763km = über 15 Std)
Nächster Tag: Abfahrt in Trogir um 0745, Ankunft in Ulcinj um 1645 (447 km = 9 Std)
Nach Norden bis nach Vodice (2 Nächte auf dem, damals ganz neuen, CP "Imperial") und von dort in Richtung
Ljubljana und via dem LoiblPaß nach Hause.
Aus den Aufzeichnungen (Tankbuch) meines Vaters:
Abfahrt in Ulcinj um 0810, Buljarica 0950, Vodice 1900 (490 km = fast 11 Std) - 2 Tage Pause am CP "Imperial".
Abfahrt in Vodice um 0610, Crkvenica 1015, Ankunft zu Hause 2055 (680km = fast 15 Std)
In Erinnerung geblieben sind/kann mich noch erinnern an:
die Bucht von Bakar, endlose Kurven mit dem Kopfsteinpflaster, die vielen ausgebrannten (luftgekühlten)
1200er Skoda`s aus der CSSR an den Straßenrändern (der Sowjet-Einmarsch war 1968), der Lärm vom Flughafen Split
die ganz neue Brücke bei Sibenik, an das Fotografierverbot bei den Seen von Bacina/Rudine, die schöne Aussicht auf die Stadt Dubrovnik,
an die traumhafte Bucht von Kotor (ganz ausgefahren), die steilen und engen Serpentinen hinauf auf den Lovcen (eine Aussicht, Wahnsinn),
an die "Straße" nach Cetinje, an die letzten 36 km von Bar nach Ulcinj/Ulqini, schlechte "Strasse" - die war noch aus der
Österreichisch-Ungarischen Monarchie! - wir brauchten dafür ca 2 Std!
(1973 wurde die neue Straße (25km) eröffnet), an den wunderschönen langen Sandstrand von 13km mit 1! Stranddusche ...
sowie 4 WC`s und 2 Waschbecken - ohne Vorhang versteht sich, grins.
Weiters an die Freundlichkeit der Einheimischen, an die Flugzeuge, die abends das Insektenmittel über unsere Köpfe
versprühten, an die PKW`s, die sich im Sand eingruben, da deren Besitzer am liebsten 10m vom Meer entfernt campen wollten,
an die 2 Abende, an denen ich mit meiner Jazz-Gitarre vor dem Zelt spielte (kann ich heute nimmer), und nach ca 1 Stunde
noch immer keiner unserer (vielen!) Zeltnachbarn das Weite suchte, sondern mit Stühlen, Luftmatratzen, Getränken und
Süßigkeiten aufmarschierten.
Dieses Wochenende werde ich wohl nie vergessen, weil ... Prosec, oooh Gott war mir schlecht ... und noch sehr gut an
das schadenfrohe Gegrinse (irgendwann am Sonntag Vormittag) von meinem Vater und auch an das meines Bruders ... *fg*
An das wunderbare Essen (Fisch in allen Variationen), das wir einige Tage später in der Stadt Ulcinj genossen,
die 1 Std Wartezeit auf die Fähre Lepetane -> Kamenari (bei Tivat), an die 2 schönen Tage am CP in Vodice
(trotz einer unruhigen Nacht wegen starker Bura und dem immer-wieder-nachklopfen der Stahlhäringe in den harten
Boden - auch mußten die Zeltstangen gehalten werden), an den Loiblpaß mit dem extremen Regenguß und
dem Erdrutsch auf der Österreichischen Seite.
Conclusio:
Es war einer der schönsten Urlaube mit meinen Eltern und meinem Bruder. Ich bewundere noch heute meinen Vater
für diese Fahrt, denn er konnte keinem das Steuer übergeben, sondern mußte alles alleine fahren, und
diese Küstenstraße hatte es damals wirklich in sich: glattes Kopfsteinpflaster in den Kurven, bei Regen ein Horror.
Diese Straße/Fahrt ist heute ein "Klacks" :O)
Das Wetter war (bis auf 2 Tage) super, wenn auch in Ulcinj die Temperaturen fast nicht zu ertragen waren, da wir
des öfteren weit über 40° im Schatten (max 45°C) hatten und es auch nachts im Zelt wenig abkühlte ...
Mein Bruder und ich lagen deswegen sowieso meistens im Freien ... aus welchen Gründen auch immer ... *g*
Nachtrag:
Nachdem ich einige Male nach den Gründen gefragt wurde:
Najo ... auch einigen Mädels war es zu warm im Zelt - und nu is Schluß mit der Fragerei *ggg*.
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| 18.Juli - 30.Juli 1986 (Zelt) |
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Maribor, Ljubljana, über Koper, Portoroz, Umag, die (überlastete) Küstenstraße entlang bis nach Rovinj.
Dort suchten wir uns einen Campingplatz (Vestar) und schlugen das Zelt auf.
Die Erinnerungen:
Der Platz war sehr voll und die Neuankömmlinge durften sich den Stellplatz selbst aussuchen.
Nachdem es jede Menge "Neuer" gab, wurde auch um so manchen Platz gestritten, dann ging es genervt mit
der Nummer des Stellplatzes wieder zur Rezeption.
Weiterfahren wollten wir nicht, also mußten wir damit leben und auf einem vollen Platz campen.
Nachdem wir aber als Nachbarn 2 sehr freundliche Familien hatten, war fast alles wieder im Lot.
Wir freundeten uns sehr schnell an, und es gabe jede Menge Spaß und Grillfeten, die meist bis spät
in die Nacht dauerten ... stören konnten wir niemanden, denn die Freiluftdisco spielte bis ca 02Uhr in der Früh.
An die Namen der Tiroler Familie (mit Sohn von ca 10-12 Monaten) kann ich mich leider nicht mehr erinnern,
an das deutsche Paar Edi und Sabine Bouffier aus Barsinghausen mit Tochter auf jeden Fall.
Wenn ich mich so "leise" an die Späße erinnere, dann fallen mir spontan Schlagwörter wie:
Windschutz, Schlauchboot, Mietboot, das Buch Shogun, FKK und Grillen ein ... :O))
Leider haben wir uns dann nach ca 2 Jahren aus den Augen verloren (wir fuhren ja nicht mehr nach Istrien), schade drum,
zumal wir uns sehr gut verstanden und, zum Zweiten, wir 2003 in Steinheim/DL (nicht allzuweit entfernt von Barsinghausen)
unsere Urlaubsbekannten aus dem Jahre Ostern_2002/Toscana trafen.
Conclusio:
< plus >
Unsere Nachbarn (Fam Bouffier), Wetter, Strand, Rovinj mit den Seitengassen und seinen Geschäften (in denen nur Einheimische einkauften),
das gute Essen im Restaurant an der Kreuzung nach Rovinj.
< minus >
Überhebliches Personal im Büro, damals schon relativ hohe Preise (naja, wie üblich - Angebot und Nachfrage),
Freiluftdisko bis 02Uhr nachts, die extrem langen Wartezeiten auf eine Pizza für unsere Tochter - Inländer wurden immer bevorzugt,
auch wenn sie wesentlich später bestellten.
Zu guter letzt wollten sie mich dann auch noch bei der Rechnung übers Ohr hauen, das gab dann natürlich einen ziemlichen
Streit im vollen Büro mit meiner (fast) vollen Lautstärke, da der "Bigboß" unsere Pässe nicht rausgeben wollte ... :<(
Rechnen konnte ich noch, auch wenn wir uns am Vorabend noch eine ordentliche Abschiedsparty gaben ... grins
Erst als ich mit der Polizei drohte, rückte er unsere Reisepässe raus und ich rauschte aus dem Idiotenbüro
in Richtung Auto, mit dem Vorsatz nicht wieder zu kommen... grummel
Der nächste Besuch sollte deswegen auch erst 2001 während unserer Krk / Istra Reise sein.
Es hat sich offensichtlich zum Positiven gewandt (die Damen im Büro waren sehr freundlich), allerdings waren wir
im Mai dort, im Sommer wird es sicher komplett voll sein, und für uns somit kein lohnendes Reiseziel.
das Bermuda-Dreieck
Nachbar aus Tirol, Edi Bouffier (Barsinghausen) und ich
zum Feiern gabs (für uns 3 Familien) wohl immer einen Grund
Baden und Faulenzen ...