Griechenland |
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Die Strecke (knapp 1400km):
Do. 27.Aug
Abfahrt um 1715 - an der Tankstelle volltanken, Reifendruck checken, dann treffen wir uns mit Anita und Jürgen.
2040, wir sind bei Sl.Brod, noch immer viel Verkehr.
Fr. 28.Aug
Obwohl es in den letzten 4 Tagen nicht allzu warm gewesen ist, habe ich eigentlich keine große Lust, den Heimweg anzutreten :-)
Fr. 11.Sep
Ausreise Griechenland = 2 Minuten, Einreise Makedonien 18 Minuten ... naja, "nur kan Streß"
1130 Ausreise Makedonien = 10 Minuten, Einreise Serbien = 12 Minuten ... 1140 die neue Grenzstation in Süd-Serbien
1443 Mautstelle Doljevac, in den Bergen östlich von uns regnet es, schaut finster aus ...
1843 wir stehen vor der Grenze
Sa. 12.Sep
0935 Graz-Plabutsch, Tunnel Einfahrt
1050 das WoMo steht vor dem Haus, 2812 km liegen hinter uns, wir sind wieder Gesund zu Hause angekommen, merci!
Conclusio:
- Das Umweltdenken in Griechenland (teilweise auch in Makedonien) läßt noch sehr zu wünschen übrig.
Für uns gilt nach wie vor:
Ciao und auf wiedersehen in .... ?
Chalkidikis: Fahrt auf dem Landweg durch Slowenien und via dem Autoput durch Slawonien, Serbien und MakedonienEnde August 2009 - Dauer: 2 1/2 Wochen (Wohnmobil)
Urlaube in dieser Gegend: Chalkidikis in den 80ern, ein weiterer Aufenthalt war im Jahre 2006.
Dieses mal haben wir vor, bei der An- und Heimreise ALLES mit Kreditkarte zu bezahlen, also Diesel, Maut, Essen usw...
Ahja, zwei Stück 10-Tagesvignetten brauchen wir ja auch noch ...
1745 wir fahren in Richtung Süden ab, nach ca 20km .... riiichtiiich ... Regentropfen ...
Es geht trotzdem zügig voran, somit sind wir schon um 1850 an der Grenze zu Slowenien.
Die 30-Tagesplakete hamma, also rauf auf die neue Autobahn :-)
An der Grenze zwischen SLO und CRO ist natürlich noch immer der selbe Schei... mit den Fahrspuren :-(
Kurz gewartet und vorbei gehts an den LKWs - nun sollte aber kein LKW entgegenkommen ... dem war aber nicht so :-(
Mit etwas gutem Willen von allen gehts doch ganz gut, wir schummeln uns an den LKW-Spiegeln vorbei und
sind dann an der Grenze zu Kroatien.
Gute 10 Minuten später sind wir auf der Autobahn, die uns bis südlich Leskovac in Südserbien die Treue halten wird.
Um 2200 sind wir in Okucani, sehr viel Gegenverkehr, das Fernlicht könnte ich mir fast ausbauen, keine
Chance auch nur einmal 1 km damit zu fahren.
Für die Zukunft werde ich mir für solche Fälle wohl ein paar Weitstrahler (kurz, und nach rechts eingestellt)
ziemlich tief montieren (sowas hatte ich in den 80ern schon am PKW *gg*) ... jaja, ich weiß ...
Vor Sl. Brod lag ein Hund leblos auf der Straße, den überrollte ich natürlich voll :-(
Fast schon traditionell tanken wir bei Babina Greda, bezahlen kurze Zeit später die Maut und sind schon an
der Grenze zu Serbien (2355) - 6 Minuten, und wir sind drüber.
0052 Beograd hat uns (wie schon so oft) wieder, aber diesesmal ist reger Betrieb auf der Straße, es wird viel
an der Sava-Brücke gebaut - die Straße bzw den Belag haben sie aber wieder "vergessen" ..
0025 wir ziehen wieder mal ein Mautpickerl.
0220 wir sind an "unserer" Tankstelle, stellen den Motor ab, tratschen noch kurz mir Anita und Jürgen, aber
dann hauen wir uns in die Falle ...
Um 0730 weckt mich mein "guter Freund", der Wecker - Frühstück und dann gehts um 0800
, gut ausgeruht, wieder weiter.
ca 0900, wir tanken mal voll, das WoMo verbraucht weniger als ich gerechnet hatte, fein.
Nach Süden relativ wenig Verkehr
, Sanierungen des Belages 
Streckenweise ist die Autobahn ist fast leer
0925 Nis, kurze Zeit später endet die Autobahn
südlich von Leskovac bei Mala Grabovnica

1013 Predejane
, 1052 Vranje, 1106 Bujanovac (das neue Autobahnstück ist wieder gesperrt), 1126 Grenze SRB,
die Serbischen Zöllner haben viel Zeit - ICH ABER AUCH ... also Füße aufs Lenkrad und ausruhen *gg*
Ich kann mir also die neue serbische Grenzstation genauer ansehen, gut gelungen und sieht echt gut aus!
22 Minuten später stehen wir an der Makedonischen Grenze.
6 Minuten später samma fertig, da kommt aber noch ein anderer Zöllner und fragt: "Osterreich"?,
ich: "Da" - er: "ok, gute Fahrt", ich: "hvala", er: "bitte" und lacht uns freundlich an.
Auch in Makedonien wird (kurz nach der Grenze) an der Autobahn gebaut
- und wie immer, viel Polizei präsent, also Tempolimit beachten!
Erste Mautstelle: ich übergebe 2 Euro, der jungen Mann gibt mir zu verstehen, daß er unser WoMo sehr gerne hätte,
er aber noch viel zulange auf seine Pension warten müsse - und gibt mir einen EURO retour!
Radfahrer auf der Autobahn sind keine Seltenheit *g* 
1227 Katlanovo (hier teilt sich die Autobahn), 1330 kurze Pinkelpause an "unserem" Parkplatz im Vardatal
1410 wir stellen uns an der makedonischen Grenze an - es dauert 7 Minuten und wir sind im Niemandsland, fahren hinunter zur
griechischen Grenze
und sind 3 Minuten später wieder einmal in Griechenland
Ab hier gilt wieder "1 Std früher" ...
1535 Tanken bei Polikastro, schlechte Wahl = sauteuer :-(( - diese Tanke werde ich in Zukunft meiden!
1600 Ausfahrt nach Thessalonikki
, gute 30 Minuten später sind wir durch diesen Hexenkessel und
passieren N-Moudania um 1710.
Hunger macht sich bemerkbar, wir sind also auf der Suche nach einem Lokal ... etwas früh für griechische
Verhältnisse, aber wir haben in Avitos Glück
, Essen super und preiswert, Kellner/Chef gut drauf,
was will man mehr? ...
1900 Kallithea, 1915 Pefkohori, 1925 wir stehen vor dem CP und haben um 1945 das erste Bier hinter uns ....
Hallo Strand, du hast uns wieder
fast tägl. 16km Radfahren ... "Frühstück holen"
Erster Abend in unserem Lokal Toroneos
der, schon fast übliche, Regenguß mit Starkwind
das nächstemal wird das Wasser schön ablaufen :-)
die beiden fehlten nicht im Gepäck
achja ....
Zubereitung
Grillen, Essen
Jammas
die alten Strände besuchen, teilweise sieht es ganz arg aus :-(
natürlich fahren wir auch in den Ort hinauf zum Restaurant Ambelos
das Wetter sieht nicht besonders aus, darum setzte ich mich aufs Rad und fahre nach Paliouri hinauf :-)
nix Worte...
neeee, das sind keine Holzspäne - Gyros *g*
der CP leert sich zusehends
"unsere" Frühstücksbäckerei in Pefkohori - Bestellung für Morgen früh - wir kommen mit dem WoMo vorbei
der Urlaub neigt sich den Ende zu :-(
hamm hamm, eine Fischplatte für 2 Personen, Salat, Nachtisch plus 1/2 Liter Wein ....€ 29.90!
gia su Manos, efharisto poli!
efcharisto Toroneos-Team, Jammas, is to epanadin!
Wenn ich an die 80er-Jahre denke, dann war es damals auch nicht anders ... obwohl wir bis zu 8 Wochen hier verbrachten.
Finster wars
, kühl wars ... 0630 isses (in Österreich 0530)
Winke winke zum (immer freundlichen) Angestellten des CPs, und wir schalten die Gänge vom WoMo hoch.
0717, kurzer Halt in Pefkohori, Brot und Gebäck fürs Frühstück, ein Gruß hinüber zur Bäckerei, und los gehts.
um 0800 sind wir in N.Moudania, Thessalonikki in Rekordzeit durch (15 Minuten) ... ähemmm - aber es war kein Verkehr ... ehrlich
Diese Abzweigung verpaße ich heuer aber sicher nicht ...

30 Minuten Frühstück auf der Autobahn kurz nach Thessalonikki, der Parkplatz ist mehr als "unaufgeräumt"
,
wir stellen uns an die Ausfahrt, dort isses erträglicher ... :-(
Mich würde wirklich interessieren, wie lange der (komplett ausgebrannte) BMW dort schon liegt, bzw noch dort liegen wird 
Wir sind wieder in Makedonien, die Autobahn ist komplett leer ... also Zeit für ein paar Fotos

d.h. ganz so leer war sie doch nicht ... ein Radfahrer ist auch unterwegs *g* 
Mautstellen ohne Probleme, nach wie vor sehr wenig Verkehr, aber die Polizei ist immer sichtbar und grüßt fast immer.
Keine einzige Kontrolle (wie eigentlich immer) ... warum jammern viele, daß sie (natürlich "vollkommen zu Unrecht") aufgehalten, "abgezockt" werden/wurden?
Werde ich wohl nie verstehen, aber ich muß es ja auch nicht, denn es ist ja nicht mein Problem ;-)
Kurz vor der Grenze wird die Autobahn wohl bald fertig sein:

1303 bis 1411, Mittagessen (traditionell) in Predejane
- wir hatten Glück, der vollbesetzte Autobus kam 4 Minuten später
Essen für 4 Personen = 2260 Dinar = 24 Euros!
Von Predejane (Grdelica Klisura)
geht es weiter in Richtung Autobahn
Bei Leskovad kommen Erinnerungen hoch ... stimmt, im Jahre 2006 brach hier der 5.Gang
1500 Mautstelle Nis, es beginnt leicht zu regnen, nach ca 30 km ist die Straße wieder trocken.
Die Autobahn kurz vor Beograd (nähe Vrcin)

1715 Mautstelle Beograd, dann das Horrorstück hinauf (was den Straßenbelag betrifft, in der Bestecklade "scheppert/klingelt" es so richtig), ALLE Busfahrer fahren ganz
rechts und machen uns Platz, damit wir den mittleren Fahrstreifen benutzen können!

Bei uns isses meist anders: die Busfahrer machen sich "breit", es gibt ihnen offensichtlich den Kick, ein WoMo abzubremsen.
Dann ist der Blick auf Beograd frei, allerdings heute Abend ziemlich dunstig

viel Zeit bleibt nicht zum Betrachten, denn der Verkehr ist (wie immer) ziemlich chaotisch (Napoli läßt grüßen),
aber man gewöhnt sich schnell dran und "schwimmt" mit ;-)
... Die Brücke über die Sava 
es ist 1740, Beograd liegt hinter uns ... 1833, kurz vor der Mautstelle Sid
(das kleine Netbook arbeitet hervorragend!)
, das wird eine halbe Stunde dauern,
die Kroaten sind auch nicht viel schneller (17 Minuten), aber es wird zusätzlich JEDES Fahrzeug kontrolliert, inspiziert usw.
Zigaretten, Allohol? nö, hamma nich, hvala und wir sind wieder in CRO.
Jo mei, Kontrollen müssen sein, wenn sie es nicht tun würden, dann paßt es uns ja auch nicht ;-)
Das Hotel Spacva gabs einmal, d.h. es steht schon noch dort, aber es ist geschlossen, auch der (dazugehörige) Parkplatz, sch.... ade
Also fahren wir mal weiter und übernachten in der Nähe von Staro Petrovo Selo, beim Gongschlag war es 2128

Ein Bier mußte herhalten, Wecker am Handy gestellt und dann ab in die Heia ... chr, chr, Zzzzzz ...
Aaaaaargl, dieser schei... Wecker haut mich aus den Federn ... es ist 0350 MESZ :-(
Ich dachte mir, daß dieses Handy sich automatisch auf die Ortszeit des Anbieters umstellt, denkste, es ist griechische Zeit.
Hmpf, also wieder hingelegt und weitergedöst.
0450 MESZ, ok jetzt aber ;-) --- Abfahrt um 0513, OHNE Morgenkaffee, seeeehr schlecht für mich (bin extremer Morgenmuffel)
10km vor Kutina ist ein Rastplatz, das Kaffee ist offen, also rein in die Hütte, es ist 0603
Der Kellner ist echt gut drauf, er freut sich sichtlich, daß ich die Bestellung in seiner Landessprache versuche.
Wir bekommen alles, also kann es nicht ganz falsch gewesen sein ... ok, die Grammatik lassen wir mal außern vor ;-)
0631 gut gestärkt geht es weiter 
Die Autobahn in CRO ist nicht all zu sehr sehr konfrontiert

Unten liegt die Bundesstraße bei Djurmanec, wir sind noch auf der Autobahn 
0850, die Autobahnausfahrt bei Maribor
, um 0900 sind wir an der Grenze zu Österreich 
Oha, die Mautjäger der Slowenen (6 Stk an der Zahl) kontrollieren mit Ferngläsern, ob wir eine Plakette an der Windschutzscheibe haben! - JO, HAM WER!

1010 Wir sind fast zu Hause, auf dem Bergaufstück zum Tunnel sehen wir einige Oldies
, immer schön anzusehen!
1015 bis 1045 Kaffeepause in der Raststation Kapfenberg-Nord, wir trennen uns nun von Anita und Jürgen, es war wieder ein sehr schöner Urlaub mit den Beiden!
+ Die Fahrt durch Serbien und Makedonien lief wieder ohne Probleme über die Bühne und es war sehr angenehm zum Fahren.
+ die Maut wurde in Serbien um einiges billiger (mal sehen, wie es 2010 aussieht, dann gibt es angeblich Plaketten)
+ Maut: Ich wundere mich noch immer, WIEVIEL so mancher Tourist in Makedonien bezahlt hat...
+ Polizeikontrollen hatten wir auch diesesmal nicht.
+ Die Straßenzustände sind zu 95% gut bis sehr gut (Ausnahme: Raum Beograd und um Veles).
+ Die Preise für das Essen sind günstig z.B. Predejane: 4 Personen = 2260 Dinar = 24 Euro.
+ Die, von früher her, bekannten Schummeleien beim Tanken konnte ich auch auf dieser Fahrt nicht sehen.
+ Kreditkarten und Abrechnung: ALLES korrekt abgerechnet!
es sind aber sicher nicht immer die Einheimischen, auf den Parkplätzen sieht man die nämlich relativ selten
- Autobahn bei Veles: ziemlich desolat, aber wie reparieren/ausbauen wenn kein Geld da ist?
- Autobahn Beograd: warum die Stadt keine Reparatur des Belages durchführt ist mir ein Rätsel, über Land isse nämlich Super!
Wenn wir in Zukunft nach Nord/Mittelgriechenland fahren, dann sicher wieder über den Landweg, die Fähren sind keine lohnende Alternative mehr.
Trotz der hohen Mautkosten in Kroatien und Serbien ist es noch immer weit billiger als über den Seeweg.
Viele werden durch Serbien und Makedonien möglicherweise "kalte Füsse" bekommen und deswegen den Seeweg bevorzugen - gut so, denn dann
hält sich der Verkehr auf der Strasse in Grenzen *fg*.
... man konnte aber schon beobachten, daß der Verkehr um einiges lebhafter war als im Jahre 2006.