Griechenland |
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Die Strecke (knapp 1400km):
OK, dann wollen wir mal beginnen ... *g*
Heute ist Donnerstag der 24.Aug.
Nachdem ich noch kurz vor der Abfahrt die beiden Autoklubs von CRO und SRB im INet besucht habe (checking for last infos),
Unser 1. Etappenziel war irgendwo in Serbien, wir legten uns nicht fest, denn wir wollten fahren, solange es uns Spaß macht,
Die Uhr zeigte 1930 als wir dort eintrafen, auf einmal ein Stau nach der SLO-Grenze, Ingrid mußte teilweise sehr
An der CRO-Grenze angekommen machten wir kurz halt um 60.- Euros in Kuna zu tauschen. Ich bezahle die Maut/Diesel am liebsten in der
Es ist 1955, die erste Mautstelle bei Krapina wurde erreicht, um 2013 sind wir an der zweiten (Kostenpunkt 28 Kuna). Dann schüttet es wieder
An der Mautstation Ivanja Reka noch schnell das Mautticket gezogen und ab gings nun nach OstSüdOst.
Bis zur CRO-SRB_Grenze hatten wir noch 2mal einen "ordentlichen" Regenguß zu überstehen - mehr als max. 60km/h ging dann nicht auf der Autobahn ...
Wir passieren Zupanja, Spacva und kommen um 2348 (laut GPS-Track) bei der Mautstelle Lipovac an. Das letzte Stück wurde heuer im Sommer
Dort angekommen, die 2. Überraschung: freundliche Zöllner, die sehr gut englisch sprechen und Zeit für ein Schwätzchen haben.
Um 0010 starteten wir die Motoren und wir fuhren auf Serbischem Staatsgebiet, Erinnerungen wurden wach, wir haben in den 80ern zwischen
Es ist beim Gongschlag 0017 und wir ziehen wiedermal ein Ticket für die Autobahn (seit Krapina nur Autobahn), der dichte Wald ist weg und
Ticket gezogen und weiter gings ... wollten wir, aber zuerst stoppten uns 4 junge Militärs, ich weiß nicht ob sie etwas suchten,
Die Steigungen 12km später (zwischen Vrcin und Mala Ivanca) hatte ich nicht mehr im Gedächtnis, zumindest nicht so steil.
Mittlerweile ist es 0245 und ich habe keine Lust mehr weiterzufahren, ging bis jetzt so gut, also runter von der Autobahn und
Mein Datalogger vom GPS sagt mir, daß wir um 0745 weitergefahren sind.
Um 0849 tanken wir bei Deligrad und fahren dann gemütlich weiter.
Es ist 1003 als wir Predejane passieren - boah, hier hat sich aber einiges geändert. Beim Vorbeifahren sehe ich, dass
ca 25 Minuten später sind wir am Ende dieser Autobahn angelangt und sind am Nordende des Vardartales.
Es geht wieder weiter. Es ist 1402, hier beginnt/endet die Autobahn in Richtung Süden bis/von zur griechischen Grenze und
Wir sind ca 10 Minuten später (nach 7 Jahren) wieder in Griechenland und nach 16 Jahren wieder in Nordgriechenland!
Um 1619 (ab nun griechische Zeit) verlassen wir die Autobahn in Richtung Thessalonikki, es ist noch immer die 2. Ausfahrt,
Wir wußten ja, dass unser Ziel ganz in der Nähe der extremen Brände ist, wir hofften sehr, dass "unser" CP heile
Zur Feuerhölle auf Chalkidikis:
Die Uhr zeigt 1818, wir sind an der Kreuzung zum CP (ca 100m vor dem CP sind auch hier ein paar Bäume verbrannt).
Trotz allem: um 1820 stehen wir glücklich und zufrieden vor dem Eingang unseres CPs.
Eines ist mir während dieser Anfahrt aufgefallen :
Nun kommen herrliche 14 Tage, die wir 4 sehr genossen haben *gg*
Heute ist Freitag der 8.Sep.
Hmmm, irgend etwas "scheppert" im hinteren Teil vom WoMo, Ingrid geht nach hinten und sieht nach - hmpf, der Schließer beim Badschrank
Naja, was solls, den Platz habe ich gesehen, und ich gehe mit Jürgen ziemlich enttäuscht zu unseren WoMos zurück
Um 1122 OESZ sind wir an der Grenze, schieben unsere Vorhänge hinter den Pilotsitzen auf (die sind wegen der Klimaanlage meist zu),
Zwischen 1145 und 1234 waren wir an den 3 Mautstationen (kein Problem mit dem Abrechnen der Maut), dafür hatten wir an
Bilder von der Autobahn (als Vergleich zur A8-Rumpelautobahn in Deutschland)
Um 1239 sind wir bei Kumanovo, die Polizei steht bei Tabanovce wirklich immer, sie hatten aber keine Laserpistolen im Anschlag.
Kleine Episode:
Jürgen hat unser WoMo mal von hinten geknipst
Aber die Zeit drängt (Wir wollen heute noch bis Kroaten durchfahren) und wir müssen um 1530 leider weiter.
Leskovac liegt um 1549 querab und wir "bügeln" (Tempomat ein) mit 110km/h nach Norden.
1605 Mautstelle Doljevac, 1623 Nis, das Motel "Nais" gibt es auch noch immer
Ahja:
2006 Uhr: wir sind durch Beograd (gleich mörderischer Verkehr wie früher), um 2024 (bei Simanovci) ziehen wir wieder einmal
2159: es ging viel schneller als wir dachten, wir sind wieder in Kroatien, nun ging es darum, wo wir uns für ein paar Stunden hinlegen wollen.
Es ist Samstag der 9.Sep.
0402: wir starten die Dieselmotoren zur Weiterfahrt, kurze Zeit später zieht der erste, leichte, Nebel auf (und ich freute mich auf die Gegend in
Ab 0619 ist Ingrid am Steuer, ich bin groggy und schlafe relativ schnell auf dem Beifahrersitz ein *gg* - es zieht sich gewaltig, wenn man nur mit
Ein sehr schöner Urlaub ist zu Ende (aber wie immer, zu kurz) und wir werden diese Strecke sicher wieder fahren.
Sorry, eines muss ich doch noch los werden:
Viele Infos (aus verschiedenen INet-Foren) decken sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen, es war weder übertrieben
Conclusio:
+ Raser werden meist gnadenlos abkassiert - gut so! - ich würde denen auch noch den Führerschein (wie früher) abknöpfen!.
- Das Umweltdenken in Makedonien steckt noch in den 70ern, gute Ansätze sind aber schon vorhanden (z.B. nähe der Raffinierie).
Wenn wir in Zukunft nach Griechenland fahren, dann sicher wieder über den Landweg, die Fähren sind teilweise unverschämt teuer geworden
Sodele, daß war mein Reisebericht über die Anreise nach Griechenland via Slowenien, Slawonien, Serbien und Makedonien.
Nachtrag:
Satzfehler, Schreibfehler ... ääääh, jo, ich arbeite dran ... *fg*
Ziel: Chalkidikis - Strecke: durch Slowenien und via dem Autoput durch Slawonien, Serbien und MakedonienEnde August 2006: 24.Aug bis 9.Sep - (Wohnmobil)
In den 80ern verweilten wir in dieser Gegend ja relativ lange. Chalkidikis in den 80ern
starteten wir um 1703 bei Regen (welch eine Überraschung aber auch) in Richtung Süden

Ein paar Minuten später kamen wir bei Anita und Jürgen vorbei und sie schlossen sich uns an.
und erst dann eine Heia-Pause machen.
Während der Fahrt telefonierte ich mit meiner SchwieMa und sie erzählte mir, daß es im Süden Unwetter mit Hagel gibt.
Als wir um ca 1818 an der OE-SLO_Grenze ankamen, erwischte uns doch wirklich für ca 10 Minuten dieses Gewitter mit dem Hagel :o(
Gleich nach dem Hügel war dann die Straße trocken und wir kamen zur ersten Maustelle (Tolar 260.- = € 1.14). Um 1840 hatten wir
Maribor hinter uns und bewegten uns zur SLO-CRO_Grenze hin.
auf die Markise und den rechten Außenspiegel achten, ich konzentrierte mich auf meinen Außenspiegel und los gings.
Darin haben wir ja doch schon einige Übung *gg* ... Toskana, Peloponnes, Kalabrien.
Hätten wir das nicht getan, dann wären wir wohl eine zeitlang dort gestanden, denn der eine LKW vor uns blieb einfach stehen und
wartete wohl ab bis es weiter geht.
Teilweise waren die LKW-Lenker gezwungen ihre Spiegel einzuklappen *gg*, jeder! der entgegen kommenden wich noch ein paar Zentimeter aus und
somit hatten wir bald die 500m hinter uns. Jürgen/Anita fuhren uns nach und sagten sich wohl: "wenn Walter da durchkommt, dann wir auch."
Als ich so in den Rückspiegel schaute, sah ich, daß sich weitere 2 WoMos "angeschlossen" hatten *g*
Landeswährung, auch habe ich somit eine bessere Übersicht über den "Umrechnugsfaktor" (Viele haben große Probleme beim Umrechnen
und wundern sich später, warum es soviel gekostet hat).
Viele fluchen über den Euro, aber das Umrechnen in die Fremdwährung klappt wohl auch immer seltener (jaja, ich bin eh schon still) *xfg*
einmal wie aus Kübeln.
Es geht dann weiter auf die Umfahrung von Zagreb.
Wie oft sind wir wohl in den letzten Jahren in Lucko, nach dem Rastplatz Plitvice, in Richtung Karlovac abgebogen? heute geht es (nach 16 Jahren)
jedenfalls wieder einmal in Richtung Sl-Brod.
Keine Hinweistafel mit/für Beograd ... höchstens mal Lipovac - Aber das habe ich schon vorher aus den INet erfahren.
Auch wieviel die Maut kostet, wo es Straßenbau gibt und so einiges mehr bzgl Tankstellen.
Ich habe ja auch noch meine Aufzeichnungen aus den 80er Jahren, die sollten mir noch sehr viel helfen ;o).
Der Straßenverkehr war ab Sl.Brod sehr dünn, vielleicht alle 4-5 Minuten überholte uns ein PKW. Leider konnten wir
wegen der Dunkelheit nichts von der Umgebung sehen (dafür merkten wir die Spurrillen), aber auf der Heimfahrt wird es wohl passen.
Bei der Tankstelle nähe Sredanci wollte ich mal Diesel bunkern, die Tankstelle war aber schon geschlossen, da war nur mehr
das Reinigungspersonal an der Arbeit :o)
Na gut, Blinker raus und weiter, gibt ja noch zwei vor der Grenze.
An der nächsten tankten wir voll - 400 Kuna für 52,64 Liter = 7,6/Liter ... ich frage mich, wie können sich die Kroaten den Sprit leisten ...
dem Verkehr übergeben - wir löhnten 160 Kuna und weiter gehts die letzten 6.5 Kilometer bis zur Grenze.
Was uns dort wohl erwarten wird?
Stau?, Unfreundliche Zöllner?, kaputte Grenzübergänge?, wie ist der Autoput?
Die Kroatischen WebCams von der Grenze sind seit dem letzten Winter nicht mehr in Betrieb, wie weit ist der Bau der Grenzstation?
Der Serbische Automobilklub informiert sehr gut im INet, also müssen es wohl neue Zollhäuser sein.
Es ist 2354 und wir sehen, daß alles neu aufgebaut wird/wurde, sowohl CRO als auch SRB haben neue Grenzstellen, neuer Asphalt und
es herrscht einiger LKW-Betrieb - die Lenker warten auf eigenen Standspuren, 3 PKWs vor uns, wir kommen sofort durch und sind nach 4 Minuten
an der SRB-Grenze.
Wohin, wielange, schon mal hier gewesen?, kennen sie Serbien usw ... Auch wurde uns der Platz, wo wir Geld wechseln konnten sehr genau beschrieben.
"u see this place abt 50m away? you can parking there, then please go 100m back and there u find the office, have a good trip in serbija."
"hvala lijepa ..."
Wir tauschten 210 Euro für Maut, Diesel und für einmal Essen - NEIN, für Strafen habe ich nichts umgetauscht, ich bin
nämlich Gast in diesem Land und habe nicht vor zu rasen (bin auf Urlaub und nicht auf der Flucht) *fg*.
Es ist bekannt, das die Maut in Serbien einen enormen Preis hat (speziell für WoMos) - darum: wer zu faul zum Wechseln ist, der soll
ruhig mit Euros bezahlen, es sind dann gut 20% bis 25% mehr ... jaja "Abzocke" *fg*
Sl.Brod und Beograd viele Unfälle gesehen, viele Raser, viele hirnlose Überholer, einige Tote ...
Ich merkte, wie ich auf einmal sehr konzentriert weiterfuhr, allerdings hatten wir keinen Straßenverkehr, wir waren kilometerweit die
einzigen auf der Straße, Anita/Jürgten mit ihrem WoMo hinter uns und wir beide.
man sieht die Lichter der Ortschaften Kuzmin, Sremska Mitrovica, Pecinci, Simanovci (alles Orte, die ich noch in meinem Gedächtnis habe)
Die 1. Maut in SRB war bei Simanovci fällig (0107 MESZ, Sid-Beograd, 1590 Dinar), die Preisinfo vom Serbischen Automobilklub stimmte ganz genau.
Die Straße beim Flughafen Beograd ist in einem ziemlich desolaten Zustand, es gibt dort tiefe Spurrillen, aber es war kein Verkehr, also
rüber auf die linke Seite und Ruhe war.
Durch Beograd njema problema, sehr wenig Verkehr
(sorry, Bild ist verwackelt)
und wieder kamen viele Erinnerungen hoch: Die Brücke (Most Gazela) über die Sava,
das Bergabstück, die Spurrillen, das 80er Tempolimit, das Bergaufstück - dort ist noch das einzige Überbleibsel vom ALTEN Autoput, ich
meine damit die Betonplatten. Dieses einschläfernde "dadumm, dadumm, dadumm" kennen wohl noch alle *alten* Griechenlandfahrer *g*
Boah, bei diesem Bergaufstück beim Avala war ich wie der Blitz wieder auf der mittleren Spur, denn auf der rechten dachte ich, unsere Gläser
im Schrank gehen kaputt.
Auf der anderen Seite wieder runter (dort wo ich früher mit dem Wohnwagen fast immer einen ziemlichen Wind erwischte) und anstellen bei der
Mautstelle Beograd-Süd (die 60er Beschränkung beachten!).
aber ich hatte wohl meine treuherzigste Miene aufgesetzt und wir wurden sofort mit einem "ah, austria, okappa, srecan put..." weitergewunken.
Sodele, nun waren wir auf der alten Strecke Beograd-Nis und es ist 0145.
Dort muß sich in den 80er unser PKW mit dem Wohwagen hinten dran wohl ziemlich geschunden haben ...
Nun fuhren wir an etlichen Tankstellen/Rastplätzen vorbei, an denen wir in den 80ern und 1990 getankt/gerastet hatten.
Damals mit dem Gespann verbrauchte man ja um einiges mehr an Sprit, das ergab so alle 330km bis 350km einen Tankstopp.
das WoMo abgestellt, Handbremse an, Vorhänge zu und ab in die Heia...
Als wir aufstanden (hach herrlich, KEIN beschi.. Autobus aus CZ mit laufendem Motor störte uns) sah es so aus

Bevor wir weiterfahren gibt es aber erstmal ein ausgiebiges Frühstück - "nur kan Streß"
Das Wetter, der Verkehr und der Straßenzustand zeigten sich heute von ihrer besten Seite
, so kann man die
schöne Gegend zwischen Beograd und Nis richtig geniessen.
Das Wetter ist uns sehr gewogen und es herrscht sehr wenig Verkehr, darum sind wir auch schon um 0910 an der Mautstelle Nis
angelangt - wir bezahlen die Maut und fahren weiter.
An der nächsten Mautstelle (bei Doljevac) ist die Maut sofort zu bezahlen, da es am südlichen Ende der Autobahn kein
"Mauthäuschen" gibt - dort trafen wir um 0951 ein.
Wir sind nun also wieder auf der normalen Straße (dem früheren Autoput), auch hier ist der Straßenzustand als
gut bis sehr gut zu bezeichnen (Wenn ich da an die A8 in Deutschland denke, dann ist das hier eine Luxusstrasse ...)
Wir hängen uns an einen griechischen LKW an und fahren mit ca 85 bis 90km/h weiter in Richtung Süden
.
der CP eben ist und betonierte Stellplätze hat
,
den muß ich mir auf der Heimfahrt ansehen und
Essen will ich dort natürlich ebenfalls ... (was wir selbstverständlich gemacht haben)
Wir fahren an Vranje um 1039 vorbei, sind um 1051 in Bujanovac und sind um 1110 an der serbischen Grenzstation angelangt.
Um 1114 wir stellen uns bei den makedonischen Grenzern an
,
sind um 1124 drüber und laufen 200m später
dem ersten Bettler in die Arme (naja, Bettler sehen anders aus) ... "habe kleinen Sohn, muß operiert werden" und hält mir ein
Papier in kyrillischer Schrift unter die Nase ... aber soviel kyrillisch kapiere ich, dass das keine Info aus einem Krankenhaus
gewesen ist, auch passte das Datum überhaupt nicht (4 Jahre alt) - neuer Schmäh, muß ich mir merken).
Was solls, er war freundlich und nicht aufdringlich, darum habe ich ihm (nachdem ich ihm gesagt habe, dass das kein Papier aus
einem Krankenhaus ist) selbstverständlich etwas gegeben.
Die Roma sind wohl nach wie vor am Rande der Gesellschaft (wie in Serbien) plaziert.
Schade eigentlich, denn ich habe in den 80ern etliche kennen gelernt und viel Spass mit ihnen gehabt (speziell in Predejane).
Es ist 1136 und wir sind bei Kumanovo (aufpassen auf die mobilen Radarstationen!)
Die erste Mautstation erreichen wir um 1139
,
schön artig auf serbisch/kroatisch gegrüsst, Geld rein, Kassabon raus, ein hvala
und wir fahren auf der Autobahn weiter.
Auch hier: der Straßenbelag ist sehr gut, sehr wenig Verkehr.
Bei Miladinovci sind allerdings tiefe Spurrillen zu verzeichnen, bei Katlanovo teilt sich die Autobahn, und jeder!, der hier
das erste mal fährt, wird sich denken, diejenigen, die jetzt überholen sind totale Idioten, ABER:
wir sind auf der Autobahn ... *g* 
1213 zweite Mautstation - diese Mautstation soll angeblich besonders zu beachten sein, korrupte Angestellte, aber nichts
dergleichen ist geschehen, der Preis stimmte auch hier!
Wir sind durch Veles (früher Titov Veles) gefahren (1222 Uhr), hier sieht es schon sehr südländisch aus
(Bäume, Hausbau, Gärten) aber leider auch ziemlich viel Schmutz neben den Straßen
1240, die dritte Mautstation, auch hier alles ok, allerdings ist der Zustand der "Autobahn" leider gleich schlecht wie früher. 
Nur: WOHER Geld für den Ausbau und die Sanierung nehmen?
Apropos Maut: Ich lese sehr viel in Foren, und darum wundere ich mich, WIEVIEL so mancher Tourist hier schon bezahlt hat... NIX denken/rechnen?
Auf einem kleinen Parkplatz direkt neben der Strasse machen wir von 1310 bis 1345 eine Pause, und essen etwas.
Das Vardar-Tal ist immer noch so schön
,
mir kam es sogar grüner als früher vor
, zumindest sieht es nicht mehr so
Sonnenverbrannt aus.
wir stehen um 1414 vor dem makedonischen Zollhaus, sind um 1418 drüber und stellen uns bei den Griechen an.
Ein komisches Gefühl war es schon, nach 16 Jahren wieder hier zu sein, ich habe nur geschaut und kramte wohl in meinen
Erinnerungen, denn ich vergaß komplett aufs fotografieren! ... sch*piep*e.
Bei Evzoni wird noch schnell getankt und ich verfranze mich auf die Bundesstraße, ok: nach ein paar km umgedreht und
wieder in Richtung Autobahn gefahren, dort ein paar Meter "griechisch gefahren", dann links abgebogen und wir waren
wieder richtig.
Nun aber: rauf auf die Tube und den Tempomat (laut GPS) auf 110km/h gesetzt - eigentlich erstaunlich, wie viel mir auch hier
noch so einigermassen vertraut war, naja, die Strecke sind wir ja nicht nur einmal gefahren *g*.
dort habe ich 1988 eine Menge Gummi auf dem Asphalt "liegengelassen"... yep, Ausfahrt zu spät gesehen.
Die Ringstraße von Thessalonikki ist sehr gut, aber auch sehr voll - wenn man bedenkt, es ist Donnerstag 1650 Uhr
.
Man merkt, diese Stadt ist keine Kleinstadt, hat dafür aber jede Menge Smog pfff.
geblieben ist!
Wir sahen einen Hubschrauber mit einer Tonne voll Chemikalien (oder Wasser?) und einige Wasserflugzege in Richtung Halbinsel
fliegen.
1726 Nea Moudania liegt querab, 1740 Einfahrt in Nea Fokea, 1749 Kallithea, 1756 Kriopigi, hier sieht man erste Brandspuren,
1801 Polichrono, hier hat das Feuer sehr gewütet (die Feuerwehren halten noch immer Wache)
, 1802 Hanioti,
hier ebenfall sehr starke Brandspuren, 1810 Pefkohori hier ebenfalls.

Viele Häuser in diesen Ortschaften hatten unwahrscheinliches Glück, einige hat es aber doch erwischt!
Hubschrauber, Löschflugzeuge, Feuerwehr und Polizei patroullierten in der Luft und auf den Straßen, die Glutnester
waren ja noch nicht alle aus, es rauchte und gloste ja noch an vielen Stellen!.
Das es ein paar Tage später (am 28.8.) zwei arge Regenschauer mit Sturm gab (bin froh, daß meine Markise noch ok ist),
war auf den ersten Blick wohl willkommen (es hat hat ja sehr lange nicht geregnet), aber der starke Regen schwemmte den Sand, den
Ruß und das Löschpulver auf die Wege, zu den Häusern, auf die Straßen und es gab etliche "Rutschpartien"...
Ich sah dann während unserer Abreise, daß es auch auf der Westseite (in der Gegend um Loutra und Nea Skioni) stark gebrannt hat.
Die Schwester von einem meiner Arbeitskollegen konnte aus dem Raume Pefkohori mit einem Boot in Sicherheit gebracht und nach Thessalonikki
gefahren werden (Wie viele andere auch).
Ein viertel des Waldes (oder gar mehr) dürfte es im Süden der Halbinsel wohl erwischt haben :o(
Jedenfalls gehört meine Hochachtung den Menschen, die sich in diesen Tagen dort im Einsatz befanden!
Wie uns einige Griechen vom CP später erzählten, standen alle mit den Gasflaschen aus ihren Wohnwägen am Strand und
hofften auf ein Wunder - sie waren nämlich von den Flammen komplett eingeschlossen, es brannte ja auch auf der Westseite,
ich habe die Brandstellen beim Nachhausefahren gesehen - Die Fläche des Brandes betrug ca 9km x 5km ...
Etliche stellten ihre Autos auch ans Wasser, die Caravans wurden in ihren Gedanken schon aufgegeben, es ging aber gut aus,
der Wind drehte sich und der CP blieb verschont ... und wir sitzen hier 4 Tage später auf diesem Platz.
Ende der Anreise, die im Wohnmobil doch um einiges leichter ist als mit einem 12m langen Gespann.
WoMos ausgerichtet, Markise, Plane, Tische und Sessel raus, etwas zum Futtern und Trinken = fertisch für heute
.
Die griechischen Nachbarn sind (fast ohne Ausnahme) nur am Wochenende am Platz.
KEINE unfreundliche/r ZöllnerIn, alle echt gut drauf, auch bei den Mautstellen und Tankstellen "njema problema".
Wir hatten auf dem CP einiges im "Programm":
Temperaturen zwischen 27 und 36°C
Unser Stellplatz
Blick in die Bucht
Sturm mit wirklich saukaltem Regen, unsere Markise ist mit viel Glück heile geblieben
nach dem Sturm sah so mancher Wind/Sonnenschutz dann so aus
immer wieder Löschflugzeuge
Auswirkungen vom Horrorbrand (1 Tag leicht verschmutzter Strand)
Der tägl. Blick zum Athos - (in den 80ern war der Athos meist im Dunst versteckt)
herrliche Sonnenuntergänge
Sonnenaufgänge sind natürlich auch was schönes
super Grillfeten vor dem Wohnmobil
etliche Radtouren, damit das Körpergewicht in etwa gleichbleibt *gg*
Ich habe auch meine beiden Stellplätze aus den 80ern gefunden
Ein Ausflugsschiff in "unserer" Bucht
Taxis brachten uns abends oft nach Pefkohori (Kosten 6 bis 7 Euro)
bei dem Juwelier haben wir wieder mal einiges liegengelassen *g*
Füsse hoch, relax ...
... und den Steirern beim Kat-Segeln zusehen
Das Restaurant "Ambelos" in Paliouris, die Gattin vom Besitzer ist aus
Niederösterreich
Das Restaurant "Toroneos" in Pefkohori
Wir kennen beide Lokale noch von früher aus den 80ern.
zum Abschluss: eine echte Havanna (ja, bin nach wie vor Nichtraucher), ein paar Gläser Rum und dann ins Bett
Der Tag der Heimreise naht, Funkantennen sind abgebaut,
Fahrräder schon an ihrem Platz (Plane fehlt noch)
Der letzte Abend in Griechenland, die WoMos sind reisefertig, wir fahren mit dem Taxi noch einmal nach Pefkohori (hamm, hamm)
Tagwache ist um 0615, dann Morgentoilette, Fotos vom Sonnenaufgang
, letzte Kontrollen am WoMo
Wir starten die Dieselmotoren um 0704 Ortszeit und fahren vom Platz, kommen an der Reception vorbei und verabschieden uns herzlich
vom Platzwart, er hat uns immer die Taxis gerufen und auch hatten wir sehr viel Spass miteinander.
Wir haben uns entschlossen, auf der Heimfahrt die Straße auf der Westseite zu benutzen, ich wollte mir nämlich noch den
CP "Possidi" ansehen - dort waren wir 1988 5 1/2 Wochen lang und hatten eine extreme Hitzewelle zu überstehen. In dieser Zeit
hat es einmal! ca 10 Minuten lang "geregnet", sonst nur Temp. jenseits der 40°C-Grenze.Griechenland 1988
Wir fahren also über die Berge nach Westen und sehen dort ziemlich schnell auch hier die Verwüstungen vom Feuer :o(

ist kaputt, Ingrid klebt ihn mit einem Panzerband zu und das hält bis nach Hause sehr gut :o)
Auf dem Weg nach Possidi sind wir an Stellen vorbeigefahren, wo wir früher immer etliche Freisteher gesehen haben
, aber es war kein Mensch da ...
0747: wir stehen vor dem Campingplatz Possidi
.
Ohhh Mann, NUR Dauercamper :<(. Vor dem Platz viel Müll. Drinnen gepflegt wie früher, nur habe ich keinen einzigen Touristen gesehen!
Der Hammer: unseren ehemaligen Nachbar (den "Bürgermeister", ein richtiger "Platzhirsch"), samt Gattin, habe ich doch glatt gesehen.
Ich dachte, ich sehe nicht recht, er hat mich aber sicher nicht erkannt und ging weiter in Richtung Frühstück ins
Restaurant
, hier hatten wir so manche Session mit dem Stamatis (damaliger Restaurant-Chef) gefeiert.
Ein Foto von Stamatis und Hans (aus Linz): 

Dieser Platz ist somit für uns gestorben. Die Motoren werden um 0809 gestartet und es geht nun in Richtung Heimat.
0822 Siviris Kreuzung (dort in der Nähe haben wir in den 80ern immer sehr gut gegessen), 0827 Kassandria (hier haben wir 1988 den
Enddämpfer für den V6-Taunus gekauft und montieren lassen).
Um 0834 halten wir kurz in Kallithea gegenüber einem Supermarkt an, unsere Damen kaufen für ein Frühstück ein.
0901 Nea Moudania - 0933 1. Kreuzung bei Thessalonikki, ab nun sind wir wieder auf der Ringroad
(man beachte den Smog!),
0951 2. Kreuzung, dort verabsäumte ich es RECHTS abzubiegen (habe die Tafel "Evzoni" zu spät gesehen) und fahre geradeaus weiter :o(,
um 0954 bog ich Tro... nach LINKS ab, und fuhr somit genau in Richtung City Thessalonikki, 0959 wir stehen an der Ampel und schauen, ob wir hier
um 180 Grad drehen können ... wird sicher nicht gerne gesehen, aber ich mache es trotzdem.
Es ist 1017 und wir sind wieder an der Kreuzung angelangt, an der die 2.Ausfahrt so wichtig ist *g*, um 1020 wir halten unter einer Brücke
an und frühstücken erstmal im Schatten
Drei türkische Autos halten vor uns und die Fahrer fragen uns echt verzweifelt, ob es die richtige Straße nach Norden (Makedonien) ist, sie fahren
nämlich schon seit 4 Stunden im Kreis (der Flugplatz von Thessalonikki heißt auch "Macedonia") erleichtert fahren sie dann weiter.
Gesättigt fahren wir um 1048 wieder weiter nach Norden, um 1112 sind wir an der Grenze und füllen die Tanks mit Diesel voll.
und in 30 Sekunden drüber, 1023 MESZ! (wieder "unsere Zeit") wir stellen uns bei den Makedoniern an
,
hinter uns beginnt es sich zu stauen - ha, Glück gehabt, es ist 1041 und sind drüber, nun warten wir auf Anita und Jürgen, um 1047 geht es
weiter nach Norden, die Autobahn ist leer, wir fahren aber trotzdem nicht "volle Pulle"

"nur" noch 534km bis nach Beograd *g* 
der letzten Mautstelle sicher 9 oder 10 junge Roma stehen gesehen. Eines ist sicher: es ist ein Schei*piep*ß Gefühl
wenn man sowas erleben muss, aber bei so einer Anzahl bleibe ich nie stehen und tat es auch diesesmal nicht.
Sie tun mir echt leid, denn sie stehen am Rande der Gesellschaft und werden ignoriert, aber wenn du stehenbleibst, dann kommst
du NIE auf einen grünen Zweig, denn du wirst IMMER in Debatten verstrickt werden!
Mir ist schon klar, dass du in deren Augen der Oberkrösus bist, ein Wohnmobil trägt zusätzlich dazu bei, aber ich
kenne das aus vielen
früheren Diskussionen in EX-Jugoslawien, und werde es leider nicht ändern können.
Wenn wir also stehengeblieben wären und etwas gegeben hätten, dann wären sie wohl auch so an der Fahrertür gehangen wie
beim WoMo von Anita und Jürgen, und das ist nicht gerade ungefährlich für den ca 10-jährigen gewesen.
Im Hintergrund wartete ein ca 20-jähriger junger Mann aufs abkassieren seiner jüngeren Landsleute, das kenne ich
(leider) auch noch von früher her.

... angeblich ist die A8 nun endlich fertig? - wäre auch allerhöchste Zeit :-(
An der Makedonischen Nord-Grenze waren wir um 1249
(Vorhänge wieder auf, damit die Grenzer ins WoMo sehen können) und wurden von den
Grenzern freundlich durchgewunken!
Einreise nach Serbien um 1251
,
dort will ein Grenzer in unser WoMo sehen, er war wohl nur neugierig, wie unser WoMo innen aussieht, denn er ist,
(trotz Aufforderung unsererseits, ganz hereinzutreten) auf dem Trittbrett stehen geblieben und hat sich nur kurz umgesehen.
Seine Kollegin war beim WoMo von Anita und Jürgen schon etwas neugieriger *gg*.
Aber auch hier: nur freundliche ZöllnerInnen, wir sind in ein paar Minuten drüber und wieder in Serbien
2 Junge Kroaten provozierten die Serbischen Grenzer gewaltig, sowas überhebliches habe ich selten gesehen.
Der Grenzer schwitzte zwar, aber er liess sich nicht ablenken und zerlegte den PKW von den Kroaten ziemlich zielsicher.
Alle Seitenverkleidungen runter (die lagen schon in der Wiese), Teppiche raus, den Kofferraum mussten die beiden selber ausräumen.
Die beiden fotografierten mit ihren Handies was das Zeug hielt, aber geholfen hat es ihnen nichts ;o)
Wir fuhren weiter, die beiden werden uns viel später auf der Autobahn Nis-Beograd mit einem Höllentempo überholen.
, dann
kommen zwei markante Brücken:

1321 Bujanovac, 1333 Vranje, 1405 Predejane, hier machen wir Rast
und Essen (wie früher) sehr gut.
... und billig - 4 Personen ca 38 Euro, bezahlt mittels MasterCard.
Ich habe etliche Fotos von der Anlage gemacht, sie macht einen guten Eindruck und wird auch sehr gepflegt.

Die Einfahrt zum CP
-- Die Stellplätze
-- In den 80ern sah das so aus:

In dieser Ecke haben wir in den 80ern immer gegessen 
Auch sind die Kellner echt gut drauf, man spürt absolut keine Abneigung gegen uns, im Gegenteil, der Schmäh lief ... ;o)
Um 1543 wird die Mautstelle passiert (bezahlt wird weiter nördlich an der Mautstelle Doljevac) und wir sind auf der Autobahn.
..... bis 1556, denn dann ist es aus mit "bügeln", hier starb der 5. Gang bei einem Kilometerstand von ca 42.000km.
Ab hier war der 4.Gang gefragt und nur mehr ca 80-85km/h möglich - pfff ca 1000km mit max 80-85km/h ...:<(

1628 Mautstelle Nis, das Ticket gezogen und weiter gehts (ab Nis ist wesentlich mehr Verkehr), 1645 Aleksinac
Ab 1730 wird es merklich kühler im WoMo, die Sonne ist nämlich weg, um 1809 tanken wir bei Lapovo,
1823, es geht wieder weiter in Richtung Beograd, kurzer Stop bei Velika Plana 
1944, Mautstelle Beograd, wir sind endlich in Beograd angekommen, es zieht sich enorm mit max. 80km/h!
Rauf auf den Avala und wieder runter, die Stadt ist schon beeindruckend groß, und erst das Lichtermeer am Abend, leider fand ich keinen
Parkplatz damit ich ein paar Fotos machen konnte (aufs Filmen habe ich vergessen) - Allerdings fahren die Einheimischen wie die Henker,
und ich musste mich sehr auf den Verkehr konzentrieren :o(
Die Hinweistafeln zeigen *Zagreb* und Subotica, hier könnten sich die Kroaten eine Scheibe abschneiden, denn in Kroatien findest du noch
immer keinen Hinweis nach Beograd, erst an der Grenze zu Serbien steht mal eine Tafel mit Beograd.
Die Serben sind doch etwas offener den Kroaten gegenüber als umgekehrt, die Gräben sind leider noch sehr tief.
Leider nicht zu ändern und auch nicht mein Bier.
ein Autobahnticket - grmbl, um 2027 beginnt es zu regnen! - wir vertanken die letzten Dinar bei Kuzmin um 2107, für die Maut blieben noch
1590 Dinar übrig.
Es ist 2134 und wir haben die Mautstelle SID erreicht, Kostenpunkt = 1590 Dinar (gleich nach dieser Mautstelle kann/könnte man die letzten Dinar
noch verbrauchen!
2143 Ankunft Grenze Serbien, um 2146 Ausreise, anstellen bei den Kroaten
,
viele Türken sind auf einmal da, und auch so mancher aufgemotzte
BMW und Mercedes - und die drängeln, drängeln … gleich wie die Bosnier … Geduld? Fehlanzeige! - Aber unser WoMo ist doch viel breiter als viele von
denen glauben *xfg*
Lipovac? dort wäre ein CP beim Motel - Nachfrage via CB-Funk bei Jürgen/Anita, ihnen ist es egal, ok, wir wollen noch ein Stück fahren.
Die Uhr zeigt 2204, wieder einmal eine Mautstelle, kurze Zeit später finden wir einen Platz zum Übernachten, Blinker raus und abgebogen.
Um 2212 stelle ich den Motor ab - pfff, ist das leise wenn man den 4.Gang ansonsten immer hört, schnell ein Bier auf
, denn dat hamma uns verdient!
Ingrid "findet" 2 Katzen (Mutter,Kind)
und die müssen natürlich sofort gefüttert werden *g*.
Jürgen erklärt sich bereit in der Früh Kaffee zu kochen
,
wenig später liegen wir alle in der Falle und schlafen, bei wenig Autolärm, sehr schnell ein.
Ostslawonien ... argh).
Wir passieren um 0449 die Kreuzung Osijek-Sarajewo (dort gab es in den 80ern IMMER einen Riesenstau), ab 0542 ist der Nebel sehr dicht
und wird bis Zagreb anhalten :o(
Um 0544 fahren wir die Tankstelle bei Staro Petrovo Selo an, bin saumüde und wir wollen mal frühstücken

dem 4.Gang fahren kann, aber ich verschlafe 0640 Okucani, 0714 Kutina und werde um 0800 an der Mautstelle Ivanja Reka wach.
Wir bezahlen die 160 Kuna, dann Fahrerwechsel, um Zagreb herum ist noch immer Nebel
, 0826 Lucko, 0838 Mautstelle Zagreb-Nord
0902 Mautstelle Krapina
, 4 Minuten später sind wir drüber (28 Kuna).
Herrliches Wetter haben wir hier, eine Wohltat nach dieser 300km Nebelstrecke.
0923 Grenze Kroatien/Slowenien, dauer Aus- und Einreise = 7 Minuten - 1000 Ankunft in Maribor, 1021 wir stellen uns an der
Grenze SLO-OE an
und sind um 1050 in Österreich wieder gut gelandet.
Wir passieren die Brucker "Hochschaubahn" um 1210 und haben die letzten paar Kilometer vor uns

Über CB-Funk eine kurze Nachfrage bei Jürgen/Anita, ob sie noch irgendwohin was Essen gehen/fahren "Ja, wir fahren zum Piazzaladen beim Euromarkt,
fahrt ihr mit? - Jo, natürlich".
Dort angelangt, haben wir 1222 Uhr - wir sind am Ziel und stellen die WoMos bei der Firma ab, da wir beim Euromarkt keinen Platz für unsere
beiden Mobile gesehen haben
Das Wetter hier in Kapfenberg ist warm, aber doch um einiges kühler als wir es gewohnt sind
Um 1342 fahren wir die letzten 5km nach Hause - km-Stand: 42991 km - Gesamtstrecke = 2867 km
Wer nach Griechenland auf die Peloponnes will, der ist mit der Fähre möglichweise besser beraten, aber sicher bin
ich mir nicht ganz, denn wir kennen ja auch die Strecke mit der Fähre und eine Kosten-Nutzen-Zeitrechnung muss wohl jeder für
sich selbst aufstellen.
Wer mich kennt, der weiss, dass ich kein Schleicher auf der Straße bin, aber:
viel Polizei präsent, noch wurde irgendwo versucht uns "abzuzocken". Dieses Wort kann ich sowieso nicht leiden, Schnorrer
aus der "allesmußgratissein"- und "ichbinsogut"-Gesellschaft sollten einfach zu Hause auf "Balkonia" bleiben!
Das einzig negative waren nämlich einige österreichische und deutsche PKWs, die in der Nacht! mit gut 180 bis 200km/h auf der
Autobahn dahinrasen (natürlich mit Abblendlicht, da sieht man weniger - DAS muss ein cooler Kick sein) und stolz drauf sind, wenn sie
die Strecke in einer neuen Rekordzeit "schaffen" - Da zählt ja jede Minute an der Mautstelle und an der Grenze.
Wir haben einige LKWs überholt, die KEINE Rückbeleuchtung hatten, auch sind die, wenigen, Baustellen nicht immer gut
abgesichert, von den Spurrillen ganz zu schweigen!
Das sind genau die Jammerer, die dann oft zur Kasse gebeten werden (früher wurde denen öfters der Reisepass abgenommen).
Das Abzockgejammere kommt nämlich genau von diesen Rasern.
Nein, damit meine ich NICHT die Insassen mit etwas dunkler Hautfarbe, sondern "originale" OEs und DLs, man sieht/hört einige an
den Tankstellen nämlich wieder.
So, genug davon, es hilft eh nix, die sterben sowieso nicht aus ... im Gegentum ...:-(
+ Die Fahrt durch Serbien und Makedonien lief ohne Probleme über die Bühne und es war sehr angenehm zum Fahren.
+ Mazedonien sieht nicht mehr so Sonnenverbrannt aus wie früher, der Wein wächst dort sehr gut.
yep, der Vranec und der Alexandria schmecken sehr gut - auch ist der 43%ige Mastika nicht zu verachten - und Ajver "Vipro" scharf. *g*
+ Nochmals Maut: Ich wundere mich, WIEVIEL so mancher Tourist in Makedonien bezahlt hat... offenbar gibt es Probleme beim Logischen Denken?
+ Die Straßenzustände sind zu 95% gut bis sehr gut, an den alten Autoput (Betonplatten) erinnert nur noch ein kleines Stück auf den Avala hinauf.
+ Die Preise für das Essen sind günstig, die Maut für ein WoMo in Serbien ist sehr teuer, darum UNBEDINGT in Dinar bezahlen (oder mit Kreditkarte).
+ Die bekannten Schummeleien beim Tanken konnte ich auf dieser Fahrt kein einziges mal sehen.
+ freundliche ZöllnerInnen, gutgelauntes Personal bei den Tankstellen und Mautstellen (wird in der Hochsaison wahrscheinlich anders sein).
- Leider wird es noch für längere Zeit die Roma neben der Straße geben, die wollen nämlich auch überleben!
- die Autobahn nach Veles in Richtung Süden verdient den Namen leider nicht mehr, aber wie reparieren/ausbauen wenn kein Geld da ist?
und der Treibstoffzuschlag stört mich dabei am meisten.
Da hilft auch nix, dass Superfast wieder auf "Camping an Bord" umgestellt hat (mir waren Minoan und Anek aber eh immer lieber).
Trotz der ziemlich hohen Mautkosten in Serbien ist es noch immer weit billiger als über den Seeweg.
Viele werden durch Serbien und Makedonien möglicherweise "kalte Füsse" bekommen und deswegen den Seeweg bevorzugen - gut so, denn dann
hält sich der Verkehr auf der Strasse in Grenzen *fg*.
Bilder vom Tausch des 5.Ganges