Dänemark |
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| Sommer 1985 -*- Sommer 1991 -*- Herbst 1998 -*- Sommer 2003 -*- Sommer 2010 |
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Zwischen 1952 und 1977 war ich 12x in meiner 2. Heimat - Kann mich aber natürlich nicht an jedesmal erinnern *g*
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Meine ersten Übernachtungen in einem Zelt waren 1959 in Bad Kissingen (hinter einem Parkplatz abseits der Hauptstraße)
und Scharbeutz/Lübeck (neben dem Timmendorfer Strand)
... und der Campingvirus war fixiert :O)
Vater suchte/fand immer wieder schöne Badestrände an der Nord- und Ostsee

Ein Besuch in Skagen (1961)
, der Nordspitze Dänemarks.
Eine Fahrt mit der Fähre über die Elbe nordwestlich von Hamburg (1961) 
Übernachtung auf dem CP in Hünfeld (1968) 
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| Sommer 1985 (Zelt) |
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| Sommer 1991 (Wohnwagen) |
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| Herbst 1998 (Wohnmobil) |
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| Sommer 2003 (Wohnmobil) |
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Sa 5.Juli - Kapfenberg-Stover_Strand = 1123km
Strecke: Kapfenberg, Wels, Nürnberg, Würzburg, Kassel, Thieshope, Stover Strand.
Bei teilweise Regen und Wind ging es frühmorgens um 05 Uhr gen Norden. 
Es hieß sich ranhalten, standen doch über 1100km auf dem Plan und wenn wir den SüdOsten Hamburgs
noch vor dem Sonnenuntergang erreichen wollen, dann darf uns auch kein Stau "aufhalten" ;O).
Mit den notwendigen Pausen
erreichten wir nach 1123km um 1835 Uhr das Ziel
und ich freute mich auf ein gutes Bier.
Das Wiedersehen mit Helga, Aranda, Jo und Rudi war, wie erwartet, überaus herzlich, es war schön sie nach
6 Jahren wiederzusehen!
Wir blieben 3 volle Tage am Rande von Hamburg und genossen die Ruhe.
Helga und Jo zeigten uns ihr Hamburg
, wir zogen über 9 Std durch die Stadt, fuhren mit der U-Bahn, S-Bahn, Bus und
waren auch mit einer Barkasse unterwegs. 
Die Hafenrundfahrt um € 9.-/Person in einige der 64 Hafenbecken war wirklich interessant, auch wollte ich schon immer
mal die alte Speicherstadt sehen.

Eine Rundfahrt auf der Alster mit dem Solarboot war ebenfalls auf dem Programm 
Nach langen Abenden ging es dann am 4. Tag weiter in Richtung Norden.
Mi 9.Juli - Stover_Strand-Silkeborg = 404km
Strecke: Stover Strand, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Bad Bramstedt, Horsens, Silkeborg.
Wir wiechen den Elbtunneln aus und fuhren auf der A1 in Richtung Bad Oldeslohe, dort auf die B404 bis Bad Segeberg
um dann auf die B206 in Richtung Bad Bramstedt zu wechslen, kurz vorher waren wir dann wieder auf der A7 in Richtung Norden.
Kein Stau, keine Baustelle, also alles paletti (wir fuhren diese Strecke auch wieder nach Süden).
Am späteren Nachmittag waren wir dann am Ziel.
Hier blieben wir die nächsten 5 vollen Tage.

Wie üblich bogen sich die Tische und der Gürtel mußte bald um ein Loch weiter geschnallt werden ... hmpf.
Nach diesen 5 Tagen ging es wieder weiter nach Norden.
Di 15.Juli - Silkeborg-Stistrup = 120km
Strecke: Silkeborg, Viborg, Fiskbaek, Örum, Sundstrup (Kanal)
, Gedsted und Stistrup, wo wir einen kleinen CP fanden.
Dort wurde schon mal der Platz "belegt"
und wir fuhren dann weiter zu meinem Amateurfunk Freund Finn, den ich schon seit
vielen Jahren kenne und ihn immer besuche ... so auch diesesmal.
Um 22 Uhr mußten wir leider wieder in Richtung CP fahren,
denn der Platz sperrt um 2230 Uhr.
Es wäre zwar möglich gewesen bei Finn und Henny zu übernachten, allerdings wäre es dann sehr
spät/früh geworden, und da wir am nächsten Tag noch einige Kilometer vor uns hatten ...
Beim Nächsten Besuch wird länger eingeplant, das ist sicher.
Mi 16.Juli - Stistrup-Oksby = 234km
Strecke: Stistrup, Viborg, Holstebro, Ringköbing, Söndervig, Hvide Sande, Oksby.
In Oksby setzten wir uns in einen der Superplätze ... Naja "Superplatz", ich habe schon gepflegtere
Sanitäranlagen gesehen .. aber: "man gönnt sich ja sonst nichts..." *g*
Die Temperaturen gingen in den letzten 5 Tagen bis auf 30°C hinauf und dementsprechend warm war es auch.
Der (ziemlich) starke Wind ließ ein ausfahren der Markise auf keinen Fall zu, darum wurde auch für
etliche Stunden die Klimaanlage eingeschaltet.
Kurze Episode dazu:
Ca 1 Std später hörte ich (durch die Hecke), wie sich die (jungen) deutschen Nachbarn auf der anderen
Seite über den "Lärm" der Klima bei einem der CP_Betreuer ausweinten.
Der Betreuer sagte ihm, daß er es als nicht störend empfände, zumal auch der Wind enorm wehe,
und das Rauschen der Bäume die Klima übertöne, aber er werde mit mir reden.
Gesagt getan, kam zu mir und fragte mich, ob ich sie leiser stellen könne, denn zum Abstellen
der Klima könne er mich ja nicht zwingen. Ich habe dann (um den guten Willen zu zeigen) die
Ventilatorgeschwindigkeit auf Stufe eins gesetzt, die Anlage aber noch gut 3 Stunden laufen lassen.
Grund:
Mich stört es enorm, wenn man menschlich so schwach ist, und nicht selbst zum Nachbarn geht,
um Probleme/Unstimmigkeiten zu klären/bereinigen... "Beim Reden kommen d`Leut` z`samm"
Wäre er selber rübergekommen, dann hätte ich wahrscheinlich abgestellt, aber so ... sorry, Pech gehabt :O)
Najo egal, so ist es eben im Leben - also Schwamm drüber.
Am Abend spazierten wir zum Strand um den Menschen beim Drachensteigen zuzusehen ...
Es ist 23Uhr!
Do 17.Juli - Oksby-Hamburg-Bremen-Neuenkirchen = 609km
Strecke: Oksby, Esbjerg, Kolding, Bad Oldeslohe, Bremen, Neuenkirchen.
In Neuenkirchen/Vörden agekommen gings zur Fa SAWIKO, dort wurden 2 Stützen gekauft und gratis!
montiert, da ich wieder mal zu faul war um die Löcher selbst zu bohren (hab ja Ferien) grins.
Naja, wenn wir schon mal hier sind, dann könnten wir ja auch mal über einen Tempomaten reden ...
Ok, morgen um 0800 Uhr ... fein.
Wir fuhren dann ins Vennermoor hinein, denn wir wollten einem Tipp folgen und beim Restaurant "Beinker" zu
Abend essen, leider hatten sie wegen Urlaub geschlossen.
Also wieder retour, das (sehr gute) Essen eben beim Restaurant "Fehrenkamp" eingenommen, und
Übernachtet haben wir auch gleich vor dem Restaurant. Ist zwar nicht der leiseste Platz, aber es war i.O.
In der Früh ging es wieder zur Fa. SAWIKO und dann mit deren (gratis!) Leihwagen durch die Gegend.
Zuerst mal Frühstücken zum Alfsee
, der Tipp war sehr gut, denn um € 11.- für 2 Personen
bekam man einiges auf den Teller ... dann nach Steinfeld um dort mal gut/günstig einzukaufen.
Die Preise können sich sehen lassen, fast alles um etliches billiger als bei uns - naja, wir haben ja auch höhere Steuern drauf.
In einem Schnäppchenladen fand ich auch die kleinen Fensteralarmgeber um € 3.50 für 3 Stück.
Der Preis für EIN Stk beläuft sich hier in unserer Gegend auf € 5.-!
Das Leben in Deutschland ist also nach wie vor günstiger als bei uns in "good old austria".
Um 1200 Uhr waren wir wieder bei SAWIKO und übernahmen unser WoMo.
Für die 86 km am Leihwagen wurde uns nichts verrechnet und so wurde, kurz vor der Weiterfahrt,
noch schnell die Rechnung für den Tempomaten beglichen.
Weil ich mich bei SAWIKO sehr gut beraten fühlte, das Entgegenkommen super war (ich war NICHT angemeldet!),
setze ich hiermit einen Link zu dieser vorbildlichen Firma!
Fr 18.Juli - Neuenkirchen-Steinheim = 193km
Strecke: Neuenkirchen, Osnabrück, Bad Oeynhausen, Rinteln, Extertal, Barntrup, Steinheim.
Kann/will sich der "Kurort" Bad Oeynhausen keine Umfahrung leisten? ...
Echt arg, welcher Stau und Abgasgestank hier herrscht!)
Rinteln, Extertal, Barntrup ist eine herrliche Strecke zum Fahren, aber aufgepaßt vor den vielen
"graugrünen Kästen".
Die sehen aus wie Starenkästen, sieht man sehr! schwer (werden oft durch Bäume verdeckt),
haben es aber gewaltig in sich ... grins.
Für diejenigen die, wie ich, mit GPS in der Gegend herumkurven, ein Tipp: 
In Steinheim trafen wir um ca 15 Uhr bei herrlichem Wetter ein ...
Großes Hallo und Freude sich wieder zu sehen ... Mensch, war das Bier gut *g*. 
Petra, Jochen und die beiden Kinder gaben dann ne Grillparty, die bis nach 23 Uhr dauerte ...

Oh Mann, und wir hatten am nächsten Tag über 900 km zu fahren ... egal, der Spaß war einfach zugroß
Nach dem Frühstück (das ließen sich die beiden nicht nehmen) mussten wir dann weiter in
Richtung Heimat - nochmals ein großes Danke an die "Prinzen"!
Sa 19.Juli - Steinheim-Kapfenberg = 920km
Strecke: Steinheim, Nieheim, Brakel, Kassel, Bamberg, Nürnberg, Regensburg ...
Zwischen Steinheim
und Brakel gibt es wieder einge "Kästen" zu bewundern, aber ohne Probleme kamen wir
bei wolkenlosem Himmel auf der A44 an, setzten den Tempomat auf ca 115 km/h und fuhren in Richtung Kassel.
Getankt wurde bei der Tankstelle "Buehleck Süd" um dann etwas später auf die A7 aufzufahren.
Bei Schweinfurt, kurz nach der Abfahrt zur A70 gabe es einen Unfall, der Stau reichte schon bis zur Abfahrt A70
und ich konnte noch auf die andere Autobahn wechseln ... Glück gehabt :O)
Es ging also weiter auf der A70 bis nach Bamberg um dann auf die A73 nach Nürnberg aufzufahren.
Bei Erlangen hatte uns die A3 wieder und es ging mit getipptem Tempomaten (Tacho 115 km/h = GPS 110 km/h)
weiter nach SüdOsten.
Sehr wenig Verkehr auf der A3 zwischen Nürnberg und Passau, das hat uns echt überrascht!
Um 2000 Uhr hatte uns die Heimat wieder
, das ergab 920 Tageskilometer sowie 3623 Gesamtkilometer mehr am WoMo.
Conclusio:
< plus >
Die Preise in Deutschland sind durch die 16%ige MWst noch immer relativ angenehm.
Das soll sich angeblich in nächster Zeit ändern - Anhebung auf 20% ? (so wie bei uns)
Die Zeiten, wo man in Deutschland von den schnelleren/nachkommenden Autofahrern bedrängt wird (egal ob mit
Lichthupe, oder durch drängeln) sind offenbar vorbei, zumindest habe ich keine Lichthupe und auch keinen
Drängler gesehen! - sowas freut einen natürlich :O)
< minus >
Na gut, 2 "Sachen" sind doch passiert:
Ein Auto aus der Slowakei und ein BayernBMW mußten natürlich mit vollem "Karacho" rechts! an uns
vorbeirauschen, weil sie die 20 Sekunden nicht warten konnten bis ich am WoWa-Gespann vorbei war.
Also, so ganz sterben diese geistig umnachteten Vollidioten nie aus, wäre ja auch zuschön gewesen.
Die Kosten für Diesel sind höher als in Österreich, aber wenn man die Dieselpreise in Italien
kennt, dann darf man nicht meckern...
Die Preise in Dänemark sind ziemlich angestiegen (ok, die haben auch 25% MWst), d.h. auch wenn "Udsalg" (Ausverkauf)
ist, dann ist es in Österreich trotzdem noch billiger.
Wenn man die Preise für Sprit, Autos, Häuser, Wohnungen ansieht, dann ...
Das war vor 20-30 Jahren nicht so, da gabs noch jede Menge, die man in Dänemark billiger als in
Österreich erwerben konnte (damals hatten wir noch 32% Luxussteuer drauf).
Dänemark wirkt teilweise nicht mehr so gepflegt wir früher, man erkennt genau die Stadtteile
in denen ... ok, der/die geneigte Leser/in wird wohl wissen warum und möge sich seinen/ihren Reim daraus machen.
Im Gebiet Söndervig ist der Massentourismus leider voll eingetroffen. Zuviel Rummel, naja wers braucht.
Der "Camping_Superplatz" in Oksby verdient aber sicher keine "1", aber das muß sowieso jeder selbst entscheiden.
Auch dieser schöne Urlaub ist schon wieder Geschichte, aber der nächste kommt bestimmt,
und zwar gehts im September nach Süddalmatien, also bis die Tage ...
Ahja, und nun setzte ich mich aufs Fahrrad, denn die 3 Kilo müssen wieder runter ... grummel